In Afrika gewinnen Russland und China dort, wo die USA kaum konkurrenzfähig sind

- Russland und China gewinnen in Afrika an Macht, während die USA Mühe haben, mitzuhalten und kaum Einfluss ausüben.
- China baut Infrastruktur aus und verschuldet Länder, während Russland Söldner und Desinformation einsetzt, um Einfluss zu gewinnen.
- Den USA fehlt eine klare Strategie in Afrika, und Militärputsche erschweren es Washington, sich dort zu engagieren.
Afrikas Spielfeld ist nicht mehr das, was es einmal war. Einst ein Schlachtfeld der Rivalen des Kalten Krieges, ist es heute eine Bühne, auf der Russland und China die USA überflügeln.
Während Washington mit halbherzigen Bemühungen dümpelt, streichen Moskau und Peking die Früchte ein. Joe Bidens verschobener Besuch in Angola im Dezember wirkt eher wie eine symbolische Geste als ein echtes Bekenntnis.
In einem Monat ist derdent nicht mehr im Amt, und Afrika weiß das. Gleichzeitig verlagert der Kontinent (Heimat der am schnellsten wachsenden Bevölkerung der Welt) seine Allianzen hin zu neuen globalen Wirtschaftsmächten.
Chinas wirtschaftliche Übernahme, Russlands Militärstrategien
China ist seit 2009 Afrikas größter Handelspartner, und auch Russland holt auf. Die Afrikaner warten nicht darauf, dass Washington eine Entscheidung trifft.
Von Infrastrukturprojekten bis hin zu Handelsabkommen hat sich Peking unentbehrlich gemacht. Doch diese Abkommen haben oft ihren Preis. Die „Kolonisierung“ mag zwar merkantilistisch erscheinen, führt aber häufig zu Schuldenfallen.
China baut Straßen, Eisenbahnen und Häfen, und wenn afrikanische Nationen die Kredite nicht zurückzahlen können, verschärft Peking seinen Griff an der wirtschaftlichen Leine.
Russlands Ansatz ist jedoch anders. Wo immer sich die USA und Frankreich zurückziehen, springt Russland ein. In Burkina Faso, Mali, Tschad und Niger haben russische Söldner die Kontrolle übernommen und tauschen militärische Dienste gegen afrikanisches Gold, Diamanten und Lithium.
Moskau verkauft Schutz an Militärjuntas, denen demokratische Ideale gleichgültig sind. Russland hat in den letzten zwei Jahren über 80 Kampagnen in 22 afrikanischen Ländern finanziert.
Es ist kein Wunder, dass Putin für seine angeblichen Wahlmanipulationen berüchtigt ist, etwas, worüber er sich lustig machte, indem er Kamala Harris öffentlich für dasdentunterstützte, wie Cryptopolitan berichtete.
Gleichzeitig setzen Moskau und Peking auf Desinformation, um die Afrikaner gegen den Westen aufzuhetzen. Und sie haben Erfolg. Warum? Weil die afrikanischen Staatschefs Biden und die Demokraten satt haben.
Die USA sind sich selbst nicht sicher, was sie in Afrika wollen
Amerika scheint nicht zu wissen, was es will. Soll es die Demokratie fördern, den Terrorismus bekämpfen oder mit Moskau und Peking konkurrieren? Die Biden-Regierung versucht von allem etwas, aber nichts davon richtig gut.
Diese Verwirrung hat zu verheerenden Folgen geführt. Rund die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung lebt heute unter autokratischen Regimen, und nur 7 % enjwirkliche Freiheit.
Militärputsche sind häufiger geworden; seit 2020 gab es neun, die meisten davon in der Sahelzone. Die USA, gebunden an Gesetze und Richtlinien, die eine Zusammenarbeit mit Putschregimen verhindern, sehen sich in einer schwierigen Lage.
Nehmen wir Niger als Beispiel. Als im Juli 2023 ein General die legitime Regierung stürzte, zögerte die Biden-Regierung monatelang, dies als „Putsch“ zu bezeichnen, in der Hoffnung, die amerikanischen Truppen in der Region halten zu können.
Es war ein vergeblicher Versuch, der Washington schwach erscheinen ließ. Während die USA nach einer Strategie suchten, nutzte Russland die Gelegenheit, um seine Position zu festigen.
Je weniger Washington den Terrorismus in Afrika bekämpft, desto anfälliger werden die USA für Angriffe im eigenen Land.
Warum Washington verliert
Diematic Ressourcen der USA sind durch die Konflikte in der Ukraine, im Nahen Osten, in Taiwan und im Südchinesischen Meer stark beansprucht. Afrika steht die meiste Zeit gar nicht auf Washingtons Agenda. Diese Vernachlässigung hat gravierende Folgen.
Die US-Botschaften in Afrika sind unterbesetzt, und Programme wie der Africa Growth and Opportunity Act, ein Handelsabkommen, das nächstes Jahr ausläuft, werden nicht verlängert. Nur 32 von 54 afrikanischen Ländern enjderzeit zollfreien Zugang zum US-Markt.
Wenn Washington versucht, sich einzubringen, geschieht dies oft in einem Ton, der afrikanische Nationen vor den Kopf stößt. Letztes Jahr verabschiedete Uganda ein strenges Anti-Homosexualitätsgesetz, woraufhin die Biden-Regierung Uganda den Zugang zum Africa Growth and Opportunity Act entzog.
Sich für Menschenrechte einzusetzen ist zwar gut, aber der Versuch, Menschen zu schnell und mit Nachdruck zu moralisieren, hilft nicht, wenn es darum geht,tronPartnerschaften aufzubauen.
Es treibt afrikanische Nationen weiter in Richtung Russland und China. Die drei Regionen sind bekannt für ihre Wertschätzung kultureller Werte, etwas, das Amerika weiterhin fehlt.
Russland und China sind jedoch nicht daran interessiert, sich an die Regeln zu halten. Es ist ihnen egal, wer an der Macht ist, solange sie bekommen, was sie wollen.
Für Moskau geht es darum, Amerika um jeden Preis die globale Vorherrschaft zu entreißen. Putin ist fest davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, die Menschheit zu retten.
Für Peking geht es darum, die langfristige wirtschaftliche Vorherrschaft zu sichern. Beide Länder nutzen Afrika als Schachbrett, und die USA spielen dabei kaum eine Rolle.
Afrika hingegen macht seine Entscheidung vorerst deutlich. Russland und China bieten etwas, was Washington scheinbar nicht bieten kann: ein kontinuierliches Engagement – selbst wenn es seinen Preis hat.
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