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IBMs strategischer Fokus: Hybrid Cloud und KI treiben das Wachstum voran

VonDerrick ClintonDerrick Clinton
2 Minuten Lesezeit
IBM
  • IBMs Fokus auf Hybrid Cloud und KI treibt das Wachstum voran, mit einem Anstieg der Mainframe-Verkäufe um 98 % im Vergleich zum Vorjahr, was den Gesamtumsatz im dritten Quartal 2022 steigerte.
  • Die Langlebigkeit der IBM-Großrechner ist ein Vorteil; eine KI-Lösung übersetzt veralteten COBOL-Code in Java und unterstützt so die Softwaremodernisierung.
  • Investoren richten ihren Blick auf IBMs Prognose eines Umsatzwachstums von 3-5 % für 2023 und erwarten, dass die Markteinführung eines Mainframes im Jahr 2024 die Position des Technologiekonzerns weiter stärken wird.

IBM, ein Technologiekonzern mit einer traditionsreichen Geschichte, die bis in die 1950er-Jahre zurückreicht, hat einen zehnjährigen Transformationsprozess erfolgreich durchlaufen und sich dabei auf zwei Kernbereiche konzentriert: Hybrid-Cloud-Computing und Künstliche Intelligenz (KI). Um im sich ständig wandelnden Technologieumfeld relevant zu bleiben, hat das Unternehmen strategisch verschiedene Geschäftsbereiche veräußert, aber an seinem Erbe – den Mainframe-Systemen – festgehalten.

Mainframes: Ein bewährtes Rückgrat

Obwohl Mainframes nicht mehr so ​​zentral für IBMs Geschäftstätigkeit sind wie früher, spielen sie weiterhin eine entscheidende Rolle, insbesondere in Branchen, in denen diese massiven Systeme tief verwurzelt sind. Ende 2022 nutzten beeindruckende 45 der 50 größten Banken der Welt IBM-Mainframe-Systeme. Der z16, die neueste Generation von IBM, wurde im April 2022 eingeführt und bietet Innovationen wie einen integrierten KI-Beschleuniger. Er ermöglicht Finanzinstituten KI-gestützte Analysen in Echtzeit und reduziert so Betrugsrisiken erheblich.

Die Ergebnisse des dritten Quartals 2022 unterstrichen die Bedeutung der Markteinführung des z16: Der Absatz von Mainframe-Systemen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 98 %. Dieser starke Anstieg katapultierte den Gesamtumsatz im Infrastrukturbereich um 23 % im Vergleich zum Vorjahr und hatte ripple , die potenziell auch den Software- und Dienstleistungsabsatz ankurbeln könnten.

Der Vorteil der Langlebigkeit und das COBOL-Dilemma

Ein besonderes Merkmal der IBM-Großrechner ist ihre Langlebigkeit. Diese Systeme unterstützen nahtlos Anwendungen, die vor Jahrzehnten in COBOL geschrieben wurden – einer Programmiersprache der alten Schule, die noch immer kritische Systeme antreibt. Die sinkende Popularität von COBOL und der schrumpfende Pool an qualifizierten Entwicklern stellen jedoch Unternehmen, die auf diesen Codedent sind, vor Herausforderungen. IBM hat mit einer innovativen Lösung reagiert: dem Watsonx Code Assistant für Z, einem KI-gestützten Assistenten, der COBOL-Anwendungen in modernen Java-Code übersetzt. Dies unterstützt Kunden nicht nur bei der Softwaremodernisierung, sondern eröffnet IBM auch eine neue Einnahmequelle.

IBMs Wachstumskurs: Cloud, KI und darüber hinaus

IBM hat sich in den letzten Jahren durch die Bereitstellung von Plattformen, Software und Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren und KI einführen möchten, eine stabile Position erarbeitet. Auch wenn das Mainframe-Segment nicht so stark wächst wie Hybrid Cloud und KI, ist es dennoch ein integraler Bestandteil des umfassenden Angebots von IBM.

IBM rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzanstieg von 3 bis 5 Prozent (währungsbereinigt). Im Hinblick auf die geplante Markteinführung eines Mainframes im Jahr 2024 erwartet das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg in der zweiten Jahreshälfte. Wirtschaftliche Unsicherheiten stellen jedoch weiterhin einen Unsicherheitsfaktor dar, der die Umsatzentwicklung von IBM beeinflussen könnte.

Investitionsausblick

Anleger, die IBM bewerten, sollten dessen Transformationsprozess und strategischen Fokus auf Hybrid Cloud und KI berücksichtigen. Der jüngste Erfolg des z16 unterstreicht das Potenzial zukünftiger Mainframe-Einführungen. Es ist jedoch unerlässlich, neben IBMs Bemühungen, sich für nachhaltiges Wachstum im Cloud- und KI-Zeitalter neu zu positionieren, auch das breitere wirtschaftliche Umfeld zu betrachten.

IBM agiert in der dynamischen Technologielandschaft und positioniert sich mit seinem Fokus auf Hybrid-Cloud-Computing und KI für stetiges Wachstum. Der Mainframe, seit Langem fester Bestandteil des IBM-Portfolios, leistet weiterhin einen bedeutenden Beitrag, insbesondere durch Innovationen wie den z16. Die Einführung des Watsonx Code Assistant für Z begegnet den Herausforderungen durch veralteten COBOL-Code und unterstreicht IBMs Engagement für die Modernisierung der Softwareinfrastruktur seiner Kunden. Anleger sollten wie immer das langfristige Potenzial gegen kurzfristige Marktschwankungen abwägen und die branchenweiten Trends berücksichtigen, die IBMs Entwicklung prägen.

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Derrick Clinton

Derrick Clinton

Derrick ist freiberuflicher Autor mit Schwerpunkt auf Blockchain und Kryptowährungen. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Problemen und Lösungen von Kryptoprojekten und bietet Markteinblicke für Investitionen. Seine analytischen Fähigkeiten setzt er in seinen wissenschaftlichen Arbeiten ein.

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