Entlässt HSBC bis 2022 35.000 Mitarbeiter?

Medienberichten zufolge plant HSBC im Zuge einer schnellen Umstellung auf digitale Systeme die Entlassung von 35.000 Mitarbeitern. Die Hong Kong and Shanghai Banking Corporation, besser bekannt als HSBC, ist eine der größten Banken weltweit und beabsichtigt, in den nächsten zwei Jahren bis zu 35.000 Mitarbeiter zu entlassen, um in digitale Systeme zu investieren.
In einem kürzlich stattgefundenen Telefonat zwischen den Bankmanagern wurden die Informationen eher vage mitgeteilt; aus dem Gespräch ging jedoch ziemlich deutlich hervor, dass die Bank die Kosten um 35 Prozent senken und gleichzeitig die Gewinne steigern würde.
Entlässt HSBC 35.000 Mitarbeiter?
Obwohl in dem Gespräch die Entlassung von 35.000 Mitarbeitern durch HSBC nie explizit erwähnt wurde, scheint es angesichts der zukünftigen Pläne der Bank eine unausweichliche Folge zu sein.
Für 2022 streben wir folgende Ziele an: eine Reduzierung der risikogewichteten Aktiva (RWA) um mehr als 100 Milliarden US-Dollar, eine Senkung der Kostenbasis auf maximal 31 Milliarden US-Dollar und eine CET1-Quote zwischen 14 % und 15 %. Dies sollte uns helfen, unser Hauptziel zu erreichen: eine Eigenkapitalrendite von 10 % bis 12 % bis 2022. Die Kostensenkungen und die reinvestierten RWA wirken sich bereits im ersten Jahr positiv auf die Folgejahre aus.
Andererseits plant die Bank bereits , Vermögenswerte im Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar auf eine Blockchain-basierte Plattform namens „Digital Vault“ zu übertragen. Dieser Schritt soll im kommenden Monat, also im März 2020, erfolgen.
Diese Kürzung hätte verheerende Folgen für die Humanressourcen weltweit. In einer sich stetig verschlechternden Wirtschaftslage scheint das Prinzip des Überlebens des Stärkeren eher zur Notwendigkeit als zur Philosophie zu werden.
Titelbild von KDM
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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