Eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftsfakultät der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) hat einen deutlichen Wandel in der öffentlichen Meinung zu Kryptowährungen nach dem Skandal um die Kryptobörse JPEX aufgezeigt. Die kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen JPEX durchgeführte Umfrage ergab, dass 41 % derdentnun lieber keine virtuellen Vermögenswerte halten möchten. Dies entspricht einem Anstieg um 12 Prozentpunkte gegenüber einer ähnlichen Studie vom Mai. Das deutet auf eine wachsende Besorgnis der Hongkonger Bevölkerung gegenüber der Kryptowährungsbranchedent.
Nach dem JPEX-Skandal ergab eine Umfrage , dass nur 20 % der Befragten dent virtuelle Vermögenswerte halten wollen – ein Rückgang um fünf Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Umfrage. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Vorfall dent am Kryptowährungsmarkt geweckt und zu einem Rückgang der Begeisterung der Öffentlichkeit für digitale Vermögenswerte geführt hat.
Die Kryptowährungsbörse JPEX war mutmaßlich in einen Betrug in Höhe von 166 Millionen US-Dollar verwickelt, der sich über mehrere Monate erstreckte. Die Hongkonger Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen gegen die Börse ein, was in der Folge zu einem Vertrauensverlust der Öffentlichkeit in die Kryptowährungsbranche führte. Obwohl die Wirtschaftsfakultät der Hong Kong University of Science and Technology JPEX in ihrem Bericht nicht direkt erwähnte, fiel der Zeitpunkt der Studie mit den Folgen des mutmaßlichen Finanzbetrugs zusammen.
Hongkong verschärft Krypto-Aufsicht nach JPEX-Schock
Professor Allen Huang, stellvertretender Dekan der Wirtschaftsfakultät der HKUST, merkte an, dass der jüngstedent das öffentliche Bewusstsein für die Kryptowährungsbranche geschärft habe. Diese verstärkte Aufmerksamkeit habe zu einer „vorsichtigeren Anlagebereitschaft“ der Öffentlichkeit geführt.
Professor Huang betonte die Notwendigkeit von Bildungsinitiativen, um das Verständnis und das Bewusstsein für die Risiken und potenziellen Vorteile von Kryptowährungen zu verbessern. Da virtuelle Vermögenswerte zunehmend in die digitale Wirtschaft integriert werden, können solche Initiativen eine entscheidende Rolle beim Wiederaufbau des Vertrauens innerhalb der Community spielen.
Ziel der Umfrage dent Hongkongs zu Investitionen in virtuelle Vermögenswerte auf Grundlage ihrer Erfahrungen, Absichten und regulatorischen Schutzmaßnahmen zu ermitteln. An der ersten Umfrage nahmen insgesamt 5.700 Personen ab 18 Jahren teil, während die zweite Umfrage mit 2.200 Befragten dent dem 28. September und dem 5. Oktober 2023 durchgeführt wurde.
Als Reaktion auf den JPEX- Skandal richteten die Hongkonger Polizei und die Wertpapier- und Futures-Kommission am 5. Oktober 2023 eine Arbeitsgruppe für Kryptowährungen ein, um gegen illegale Aktivitäten an Kryptowährungsbörsen vorzugehen. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der Regierung für die Integrität des Finanzsektors und den Schutz der Anleger im Kryptowährungsmarkt.
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