Hongkong visiert die Integration von Bitcoin im überarbeiteten Investoren-Immigrationsprogramm an

Hongkong visiert die Integration von Bitcoin im überarbeiteten Investoren-Immigrationsprogramm an
- Ein Hongkonger Abgeordneter schlägt vor, Bitcoin-Investments an lizenzierten Börsen als Teil des erneuerten Investitionseinwanderungsprogramms der Stadt aufzunehmen.
- Mit einer Einstiegsschwelle von 3,84 Millionen US-Dollar schließt das überarbeitete Programm Immobilieninvestments und Bürger aus dem chinesischen Festland aus.
- Zusätzliche Strategien zur Anziehung von Family Offices umfassen Steueranreize und die Erweiterung der zulässigen Anlageklassen.
Der Legislativrat von Hongkong aus der Community für Wissenschaft, Technologie und Innovation hat den Vorschlag unterbreitet, Bitcoin, das auf lizenzierten Börsen gekauft wird, in das überarbeitete Investitionsimmigrationsprogramm der Stadt aufzunehmen, laut einem lokalen Medienbericht. Der Vorschlag kommt, als Hongkong sein Investitionsimmigrationsprogramm nach einer achtköpfigen Pause wieder aktiviert und eine Einstiegsschwelle von etwa 3,84 Millionen US-Dollar festlegt.
Erweiterung der Investitionshorizonte mit digitalen Assets
Die legislative Initiative, angeführt von Qiu Dagen, einem Mitglied des Legislativrats aus der Community für Wissenschaft, Technologie und Innovation, zielt darauf ab, den Umfang der Vermögenswerte im Programm zu erweitern. Er argumentiert, dass Bitcoin, das auf lizenzierten virtuellen Asset-Börsen gehandelt wird, theoretisch als Finanzprodukt für Investitionszwecke qualifizieren sollte. Dieser Vorschlag markiert eine signifikante Verschiebung von traditionellen Asset-Klassen und unterstreicht die sich wandelnde Natur der Investitionen im digitalen Zeitalter.
Das überarbeitete Programm schließt jedoch explizit Investitionen in Immobilien aus und erstreckt die Berechtigung nicht auf Bürger des chinesischen Festlandes. Wang Zhiwei, ein Partner, der auf Familienunternehmen und die Steuerplanung für privates Vermögen im chinesischen Festland und Hongkong spezialisiert ist, betonte die Attraktivität des Programms aufgrund der niedrigen Steuersätze Hongkongs und des Fehlens einer Erbschaftssteuer. Das Programm erfordert eine siebenjährige Residenz für die Berechtigung zur permanenten Residenz, eine Regel, die laut Wang trotz der Wünsche einiger Antragsteller auf eine kürzere Frist wahrscheinlich nicht geändert wird.
Steueranreize und globaler Wettbewerb in Strategien zur Anziehung von Vermögen
Neben Bitcoin gibt es Forderungen, die zulässigen Investitionen zu erweitern, um Sektoren wie Immobilien zu stimulieren. Die Regierung hat jedoch klargestellt, dass nur immobilienbezogene Finanzprodukte, wie Immobilien-Investmenttrusts (REITs), unter dem aktuellen Rahmen enthalten sind.
Steuererleichterungen sind eine weitere Strategie, um mehr Family Offices nach Hongkong zu locken. Wang Xiaoyan, eine Steuerpartnerin in Hongkong, befürwortet die Erweiterung der Klassen von Vermögenswerten und Einkünften, die für Steueranreize in Frage kommen. Das aktuelle Präferenzsystem deckt traditionelle Vermögenswerte wie Aktien, Derivate und Anleihen ab, aber aufstrebende und alternative Anlageprodukte wie Kunst, Wein und virtuelle Assets sind noch nicht enthalten.
Die Politik erstreckt auch Steuererleichterungen auf Gewinne, die aus dem Verkauf von zinstragenden Vermögenswerten wie Anleihen erzielt werden, jedoch mit einer Obergrenze, bei der das relevante Zinseinkommen 5 % des Gesamteinkommens nicht überschreiten darf. Da Family Offices oft einen erheblichen Anteil ihres Einkommens aus diesen Vermögenswerten beziehen, gibt es Forderungen nach einer Optimierung dieses Systems.
Die Regierung von Hongkong beabsichtigt, bis 2025 200 Büros zu etablieren, um diese Initiative zu stärken. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen im Wettbewerb mit anderen globalen Zentren wie Singapur und Dubai ist jedoch weiterhin umstritten. Zeng Peilin, Vorsitzender der Zeng Group, schlägt vor, dass zwar die politische Richtung der Regierung lobenswert ist, es jedoch Raum für weitere Verbesserungen gibt, um die Angebote attraktiver zu machen.
Qiu Dagen hob auch die Notwendigkeit hervor, Regionen wie den Nahen Osten gezielt anzusprechen, und bemerkte, dass politische Faktoren und globale Trends eine entscheidende Rolle bei der Anziehung wohlhabender Personen und ihres Vermögens spielen. Laut ihm könnte der Fokus auf den Nahen Osten die Suche der Region nach diversifizierten Investitionszielen nutzen.
Wenn dieser Vorschlag umgesetzt wird, könnte er einen bedeutenden Meilenstein bei der Integration digitaler Assets in Mainstream-Investitionsstrategien markieren. Er spiegelt Hongkongs Bereitschaft wider, sich in einer zunehmend digitalen globalen Wirtschaft anzupassen und zu innovieren.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über 5 Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor hat er Krypto-Einblicke und Analysen für TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy geteilt, bevor er in den Web3-Bereich wechselte. Bei Cryptopolitan ist er Spezialist für Krypto-Preisschätzungen. Nach Abschluss seines Bachelorstudiums hat er sich einem Masterstudiengang in IT-Cybersicherheit an der Maria Curie-Skłodowska-Universität gewidmet.
















