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Hacker kompromittieren das Konfigurationssystem der Chivo BTC Wallet

VonEdith MuthoniEdith Muthoni
Lesezeit: 3 Minuten,
Die besten Hacks dieser Woche – 15. August

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Hacker nutzen die Geldbörsen von Salvadorianern über das neue Chivo Wallet, um Betrug zu begehen.
  • Auch die von der Regierung kostenlos verteilten bitcoin werden von Hackern ins Visier genommen.

Jüngsten Berichten zufolge Hacker als mehrere Salvadorianer aus. Anfang letzten Monats schrieb El Salvador Geschichte, indem es als erstes Land Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel einführte. 

vorinstalliert Bitcoin Wallet namens . jedochdentnicht wie erwartet. Einzelne Personen oder Hackergruppen stahlen die Identitäten der Bürger,dentdiese sich registrieren konnten. 

Die Hacker wurden durch die kostenlosen bitcoin motiviert, die jedem Wallet gutgeschrieben wurden.dent Nayib Bukele hatte jedem Nutzer 30 BTC zur Verfügung gestellt, um die Bürger zur Nutzung des Wallets zu animieren.

Chivo Wallet hätte besser geplant werden können

Die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel wirkte überhastet. Präsidentdent Nayib Bukele er würde mehr Investoren in die Wirtschaft locken. 

Einige Personen teilten seine Ansicht jedoch nicht. Im Juni merkte der Internationale Währungsfonds an, dass die Maßnahme verfassungsrechtliche und finanzielle Probleme aufwerfen könnte. JPMorgan erklärte zudem, die salvadorianische Wirtschaft könne durch die neue digitale Geldbörse ernsthafte Einbußen erleiden.

Eine Bürgerin, Cynthia Gutierrez, wollte Chivo zunächst nicht nutzen, da sie sich unsicher war. Vor einigen Tagen entschied sie sich jedoch, die App auszuprobieren. Sie wusste, dass Hacker begonnen hatten, mitdentverknüpfte digitale Geldbörsen zu betreiben, und wollte daher mehr über ihre eigene Geldbörse erfahren.

Als sie ihre Daten zur Anmeldung eingab, war sie verwirrt. Sie erhielt eine Nachricht, die darauf hinwies, dass sie bereits registriert und mit einer Wallet verknüpft sei. 

Die meisten Salvadorianer bemerkten dasselbe Problem auch beim Versuch, auf Chivo zuzugreifen. 

Leider wurden bei einigen Bürgern Bankkonten mit der App verknüpft, um über die Wallet Gelder abzuheben. 

Sammelklage 

Rina Montti, die Leiterin der Menschenrechtsforschung bei Cristosal, erklärte, dass ihre Organisation zahlreiche Beschwerden erhalten habe. Allein in einer Woche seien fast tausend Beschwerden eingegangen. Ab dem 14. Oktober hätten sich Meldungen überdentim Zusammenhang mit Chivo gemeldet.

Cristosal rief Bürger, deren Daten kompromittiert wurden, dazu auf, sich über ein Formular zu registrieren. Die Menschenrechtsorganisation kündigte an, an einer Sammelklage zu arbeiten. Diese soll der eigens dafür eingerichteten Verfassungskammer vorgelegt werden. 

„Cristosal wird rechtliche Schritte einleiten, um Bürger zu vertreten, die Beweise für den Missbrauch ihrer Daten eingereicht haben. Betroffene müssen ihre Beschwerde zusammen mit ihrem Personalausweis (dent) einreichen. Zusätzlich ist ein Screenshot erforderlich, der belegt, dass ihre Daten bereits in der Wallet verwendet wurden. Dadurch kann ihre Bewerbung nachvollzogen werden“, heißt es in der Erklärung.

Auf der offiziellen Website von Chivo wird angegeben, dass für die Kontoeröffnung das Scannen beider Seiten eines DUI-Dokuments erforderlich ist. Zusätzlich wird eine Gesichtserkennung benötigt. 

Mehrere Bürger konnten jedoch nachweisen, dass Betrüger die Software manipuliert hatten. Kurioserweise benutzte jemand anstelle des Alkoholtests einen Becher.

Acción Ciudadana, eine Organisation, die in Guatemala gegen Korruption kämpft, hat die Beschwerden ebenfalls beobachtet. 

Vor etwa einer Woche reichte die Organisation eine Anzeige beim Generalstaatsanwalt ein. Dieser Schritt erfolgte, nachdem die leitenden Angestellten des Unternehmens festgestellt hatten, dass auch ihredentkompromittiert worden war. 

Derzeit herrscht große Anspannung unter den Bürgern. Sie versuchen herauszufinden, ob die Regierung Lösungen präsentieren wird. Sie wollen ihre Probleme dringend lösen und ihre Sorgen lindern.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

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