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Google stimmt der Finanzierung kalifornischer Nachrichtenmedien zu, der Staat wird ebenfalls einen Beitrag leisten

VonChris MurithiChris Murithi · Lesezeit: 2 Minuten
Google
  • Google wird kalifornische Redaktionen über fünf Jahre mit 250 Millionen Dollar fördern.
  • Kritiker sagen, der Google-Deal verlagere die finanzielle Last auf die Steuerzahler.
  • Der KI-Beschleuniger ist Teil von Googles Medienpartnerschaftsabkommen mit Kalifornien.

Google hat sich verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren kalifornische Redaktionen und ein Zentrum für künstliche Intelligenz mit bis zu 250 Millionen US-Dollar finanziell zu unterstützen. Zwei von kalifornischen Abgeordneten eingebrachte Gesetzesentwürfe werden anschließend durch diese Vereinbarung ersetzt, die nach zwei Jahren getroffen wird.

Kalifornien wird sich finanziell beteiligen: Im ersten Jahr stellt es jährlich 30 Millionen US-Dollar zur Verfügung, danach jährlich weitere 10 Millionen US-Dollar über vier Jahre aus seinem Journalismusfonds. Die UC Berkeley School of Journalism wird den Fonds verwalten. Googles Beitrag hingegen umfasst 15 Millionen US-Dollar für das erste Jahr und anschließend jährlich 10 Millionen US-Dollar, zusätzlich zu weiteren Mitteln, die in KI-bezogene Entwicklungen fließen.

Journalisten und Abgeordnete wehren sich gegen Googles Finanzierungsabkommen

Dennoch wurde die finanzielle Zusage von Branchenvertretern aus Journalismus und Politik scharf kritisiert. Laut Matt Pearce, Vorsitzender der Media Guild of the West, ist dies eine „völlige Niederlage“. Er wirft Google vor, die Steuerzahler zusätzlich zu belasten. Zudem äußerte er Bedenken, dass die Maßnahme dem langfristigen, starken Rückgang der unabhängigendent in Kalifornien nicht entgegenwirkt.

Auch der kalifornische Senator Steve Glazer teilte diese Bedenken und erklärte, die Google-Gelder seien „völlig unzureichend“ und reichten nicht aus, um den Journalismus in Kalifornien angemessen zu fördern. Sie lägen deutlich unter den Vereinbarungen anderer Länder mit Google, beispielsweise Kanadas jährlicher Zuschuss von 74 Millionen US-Dollar.

Google finanziert KI-Beschleuniger im Rahmen eines Medienunterstützungsabkommens

Das bedeutet, dass Google nicht nur Redaktionen finanziell unterstützen, sondern auch einen nationalen KI-Innovationsbeschleuniger finanzieren wird. Diese Initiative wird KI-Anwendungen in verschiedenen Sektoren, darunter auch im Journalismus, erproben und deren Nutzen untersuchen. Die Beteiligung von OpenAI und anderen KI-Unternehmen hat jedoch Fragen aufgeworfen, ob KI-Technologie weitergehende Auswirkungen auf die Nachrichtenbranche hat.

Laut Kent Walker, Googlesdent für globale Angelegenheiten, zeigt die Geschichte, dass dieses Abkommen den Journalismus und das lokale Nachrichtenökosystem stärkt. Gouverneur Gavin Newsom begrüßte diesen Schritt und erklärte, es bestehe Hoffnung auf „den Wiederaufbau einer starken und lebendigen kalifornischen Presselandschaft“

Laut der News/Media Alliance, die fast zweitausend US-amerikanische Zeitungen vertritt, sollte es jedoch ein Bundesgesetz geben, das eine faire Bezahlung von Nachrichtenverlagen vorschreibt. Ihrer Ansicht nach dominiert Google weiterhin den Suchmaschinenmarkt und verdient Geld mit der Weiterverarbeitung von Informationen, für die es selbst nichts zahlt.

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Chris Murithi

Chris Murithi

Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.

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