Die Goldpreise werden von einer kleinen Gruppe von Menschen festgelegt, die sich beruflich damit beschäftigen

- Eine kleine Gruppe von Fachleuten legt die Goldpreise über Spot- und Termingeschäfte fest.
- Der Spotpreis ist der Großhandelspreis; Käufer zahlen aufgrund von Goldaufschlägen mehr.
- Geopolitische Risiken, Inflation, Zinssätze und der Bergbau beeinflussen den Goldpreis.
Es gibt eine kleine Gruppe von Händlern, Analysten und Edelmetallspezialisten, die die globalen Märkte rund um die Uhr beobachten und dann jeden Tag die Preise festlegen.
Laut Yahoo Finance sitzen diese Leute in Büros in New York, London, Zürich und Hongkong und starren auf Bildschirme, während der Rest der Welt auf seinen Handys nachschaut, was Gold kostet.
Dieses kleine Netzwerk von Fachleuten gibt den Ton an für das, was die Welt zahlt, von den in Zentralbanktresoren gelagerten Barren bis hin zu den Münzen, die an Einzelhandelsschaltern verkauft werden.
Wie Spot- und Futures-Geschäfte den globalen Goldmarkt defi
Der Markt arbeitet mit zwei Hauptpreisen: dem Spotpreis (dem aktuellen Goldpreis pro Unze) und dem Futurespreis (dem Goldpreis zu einem zukünftigen Zeitpunkt).
Der Spotpreis ist das, was Anleger als den aktuellen Wert von Gold in seiner reinen, physischen Form bezeichnen. Man kann ihn sich als Großhandelspreis vorstellen, nicht als den Preis, den man im Laden zahlt.
Das liegt daran, dass im Einzelhandelspreis die sogenannte Goldprämie enthalten ist, die Raffinierung, Prägung, Marketing, Händlerkosten und Gewinnmargen abdeckt. Addiert man all das, erhält man den Betrag, den normale Käufer tatsächlich zahlen.
Gold-ETFs wie SPDR Gold Shares oder iShares Gold Trust tracden Spotpreis eng ab, da sie durch physische Reserven gedeckt sind. Bei Futures cash manche Anleger vor Ablauf destrac, während andere die physische Lieferung erhalten. In beiden Fällen werden diesetracan großen Börsen gehandelt und sind daher deutlich liquider als physisches Gold.
Letztendlich hängt der Preis aber von Angebot und Nachfrage ab, die mit Ereignissen außerhalb des Börsenparketts verknüpft sind.
Politik, Inflation und Zentralbanken bestimmen die Nachfrage
Bislang haben globale Investoren in diesem Jahr risikoreichere Anlagen gegen Gold getauscht, was die Futures bis September um 46 % steigen ließ.
Auch Zentralbanken spielen eine entscheidende Rolle. Sie kaufen Gold, um sich gegen Inflation abzusichern und die nationalen Währungsreserven vor einem Währungszusammenbruch zu schützen. Als der US-Dollar in diesem Jahr schwächer wurde, begannen Zentralbanken, insbesondere jene in Asien und im Nahen Osten, ihre Goldbestände aufzustocken, um die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern.
Die Zinssätze sind ein weiterer wichtiger Faktor. Steigen die Zinsen, sinkt der Goldpreis tendenziell, da Gold keine Zinsen abwirft. Sinken die Zinsen hingegen, wird Goldtrac. Inflation hat den gegenteiligen Effekt: Höhere Inflation veranlasst Anleger, mehr Gold zu kaufen, was die Preise in die Höhe treibt. Auch die Goldproduktion trägt zu diesem Effekt bei.
Steigende Produktionskosten oder Angebotsengpässe verknappen das weltweite Angebot und treiben die Preise oft in die Höhe. Zwischen April 1934 und Juli 1970 fiel der Goldpreis um 65 %. Von 1970 bis 1980 stieg 850 %. Dann brach er zwischen 1980 und 2001 um 82 % ein, bevor er von 2001 bis 2025 um 591 % zulegte.
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