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„Going Infinite“-Leaks: Was geschah mit Jump Trading und Virtu Financial im FTX-Skandal?

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Das Buch „Going Infinite“ von Michael Lewis enthüllt, dass Jump Trading beim Zusammenbruch von FTX 206 Millionen Dollar verloren hat – eine der größten Summen, die jemals von einem Unternehmen verloren wurden, das weder FTX noch Alameda Research gehörte.
  • Das Buch enthüllt, dass fast die Hälfte der 8,7 Milliarden Dollar, die den FTX-Kontoinhabern geschuldet wurden, auf die 50 größten Konten konzentriert waren, von denen viele mit FTX-Mitarbeitern in Verbindung standen, darunter die ehemalige FTX-COO Constance Wang, die persönliche Verluste von rund 25 Millionen Dollar erlitt.
  • „Going Infinite“ enthüllt außerdem extravagante Werbeverträge von FTX, darunter einen Fünfjahresvertrag über 162,5 Millionen Dollar mit der Major League Baseball und einen Siebenjahresvertrag über 105 Millionen Dollar mit dem Videospielentwickler Riot Games, was Fragen zum Finanzmanagement von FTX aufwirft.

Jump Trading, ein renommiertes Handelsunternehmen, erlitt nach dem Zusammenbruch der FTX-Börse einen Verlust von sage und schreibe 206 Millionen US-Dollar. Laut dem Buch „Going Infinite“ von Michael Lewis stammen diese Zahlen ausdentDokumenten, die von Constance Wang, der ehemaligen COO von FTX, veröffentlicht wurden. Der Verlust von Jump Trading macht einen erheblichen Teil des gesamten finanziellen Schadens aus, der die Branche erschütterte. Darüber hinaus verlor Wang selbst unglaubliche 25 Millionen US-Dollar und behielt lediglich magere 80.000 US-Dollar auf einem separaten Bankkonto.

Der FTX-Zusammenbruch beschränkte sich nicht nur auf Jump Trading und Wang. Auch Virtu Financial Singapore meldete einen Verlust von über 10 Millionen US-Dollar. Michael Lewis schrieb in „Going Infinite“, dass die Katastrophe vor allem auf einem konzentrierten Risiko beruhte: Fast die Hälfte der 8,7 Milliarden US-Dollar, die den 10 Millionen FTX-Kontoinhabern geschuldet waren, befand sich auf nur 50 Großkonten. Die tatsächlichendentdieser Konten mit hohem Einsatz bleiben jedoch im Dunkeln, einige lassen sich sogar auf FTX-Mitarbeiter trac.

Finanzielle Hintertüren und fragwürdige Geschäfte

Während Wang das Vertriebsteam bei FTX leitete, wurde sie Zeugin der skeptischen Blicke von Hochfrequenzhändlern. Diese Händler hinterfragten die verschwiegene Verbindung zwischen FTX und Alameda Research. Obwohl es keine Beweise für Alamedas vermuteten unfairen Handelsvorteil gab, kam ans Licht, dass FTX die Einlagen dieser Händler kostenlos an Alameda verliehen hatte, schrieb Lewis.

Darüber hinaus legte Wang eine interne Tabelle offen, die die hohen Kosten der Werbeverträge von FTX detailliert auflistete. Besonders auffällig waren ein Fünfjahresvertrag über 162,5 Millionen US-Dollar mit der Major League Baseball und ein Siebenjahresvertrag über 105 Millionen US-Dollar mit dem Videospielentwickler Riot Games. Auch Verträge mit Coachella, Steph Curry und dem Formel-1-Team von Mercedes gerieten in den Fokus und kosteten jeweils Millionen von Dollar. Überraschenderweise enthüllte ein weiteres von Wang entdecktes Dokument eine fragwürdige Bilanz von Alameda Research, die sich deutlich von früheren Versionen unterschied.

Wo ist das ganze Geld hin?

Sam Bankman-Fried, der Kopf hinter FTX, wies in internen Dokumenten private Investitionen in Höhe von über 4,7 Milliarden US-Dollar aus. Auf der Passivseite standen jedoch Kundeneinlagen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Diese Einlagen sollten eigentlich von FTX sicher verwahrt werden, landeten aber stattdessen in Sams privatem Handelsfonds. Somit blieben lediglich 3 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln übrig. Dieses finanzielle Dilemma warf eine beunruhigende Frage auf, die bis heute unbeantwortet ist: Wo ist das ganze Geld verschwunden?

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