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Die globalen Märkte gaben heute deutlich nach, da die schwindenden Hoffnungen auf eine Zinssenkung der US-Notenbank eine breite Risikoaversion bei Aktien, Kryptowährungen und Technologieaktien auslösten.
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Bitcoin fiel unter 95.000 US-Dollar und machte damit fast alle Gewinne aus dem Jahr 2025 zunichte, während innerhalb von 24 Stunden gehebelte Krypto-Positionen im Wert von über 1,2 Milliarden US-Dollar liquidiert wurden.
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KI-Aktien und Meme-Aktien wurden am härtesten getroffen, wobei Nvidia, Palantir und Tesla einbrachen und der Meme Stock ETF (MEME) in der Woche um 12 % nachgab.
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Alle Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Geschäftszahlen von Nvidia am kommenden Mittwoch, die darüber entscheiden könnten, ob der Technologiesektor seine Führungsrolle zurückerlangt – oder ob er noch tiefer in eine Korrekturspirale gerät.
Die Wall Street eröffnete am Freitag mit weiteren Verlusten und setzte damit eine brutale Abwärtsspirale fort, die den S&P 500 auf traczum schlechtesten November seit 2008 bringt. Der Dow Jones Industrial Average fiel um weitere 559 Punkte (–1,2 %), der Nasdaq Composite gab um 0,6 % nach und der S&P 500 verlor 0,5 % – und das nach nur etwa zwei Stunden Handelszeit.
Dies folgt auf den Totalausfall am Donnerstag, dem schlimmsten Tag für die US-Märkte seit dem 10. Oktober, als der Dow Jones um 800 Punkte einbrach und damit die Gewinne des Vortages zunichtemachte, die ihn kurzzeitig über 48.000 Punkte getrieben hatten.
Der Nasdaq fiel um mehr als 2 %, belastet durch starke Verluste bei den Tech-Giganten, und wird nun seine siebenwöchige Gewinnserie beenden; aktuell liegt er mehr als 1 % im Minus für die Woche.
Der S&P 500 geht mit einem Minus von 0,5 % ins Wochenende, und auch der Dow Jones verzeichnet einen leichten Rückgang, was den ohnehin schon düsteren November weiter verschärft.
Die Stimmung im Kryptobereich ist nicht viel besser. Tether-CEO Paolo Ardoino sprach von einem „ Bitcoin Black Friday“, da Bitcoin unter 95.000 US-Dollar fiel und die gesamten Krypto-Liquidationen die Milliardengrenze überschritten.
Der Angsthandel ist eindeutig im Gange, und da die Hoffnungen auf Zinssenkungen schwinden und die Liquidität abnimmt, spüren sowohl Aktien als auch Kryptowährungen die Auswirkungen in Echtzeit.
