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Gary Gensler sagt, er wolle die Kryptoindustrie desinfizieren

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Gary Gensler sagt, er wolle die Kryptoindustrie desinfizieren
  • Gary Gensler, Chef der SEC, nimmt Kryptofirmen ins Visier, die sich den Vorschriften entziehen.
  • Die SEC geht hart gegen große Krypto-Akteure wie Kraken, Binanceund Coinbase vor und fordert deren Einhaltung der Vorschriften.
  • Vonseiten der SEC besteht Druck, Ethereum möglicherweise als Wertpapier einzustufen und damit die regulatorische Aufsicht auszuweiten.

Gary Gensler, der Chef der US-Börsenaufsicht SEC, kennt keine Gnade im Umgang mit der unregulierten Kryptoindustrie. Es ist, als stürmte er mit gezückten Waffen in einen Saloon und nahm die gerissenen Gauner ins Visier, die sich dem Gesetz entziehen wollen. Bei einer kürzlich stattgefundenen Diskussion an der Columbia Law School erklärte Gensler, er sei fest entschlossen, die Krypto-Cowboys ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, denn, so seine Überzeugung, Licht tötet Keime besser als alles andere.

Manche Krypto-Akteure glauben offenbar, sie seien clever und könnten die SEC-Regeln mühelos umgehen. Gensler will das aber nicht hinnehmen. Er will die Offenlegungspflicht durchsetzen und für Transparenz sorgen. Ohne diese Regelung herrscht ein regelrechtes Chaos, in dem niemand weiß, wer die Wahrheit sagt und wer blufft. Gensler ist überzeugt, dass etwas mehr Transparenz den Markt aufräumen könnte.

Genslers regulatorischer Showdown

Um es gleich vorwegzunehmen: Gensler ist kein Einzelgänger. Er hat seine Verbündeten – die SEC – und die haben fleißig die üblichen Verdächtigen festgenommen. Von Kraken über Binanceund Ripple bis hin zu Coinbase – niemand kommt ungeschoren davon. Die SEC will klare Regeln aufstellen, damit Innovationen gedeihen können, ohne in ein rechtsfreies System auszuarten.

Doch hier liegt das Problem. Während Genslers Gruppe die Schlinge um sich zieht, hat sie gleichzeitig Ethereumund hält es für das nächste Ziel. Sie hat einige Krypto-Produkte für Trader freigegeben, darunter die neuen BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinEthereum -Futures und sogar die ersten Spot- BitcoinBitcoin BitcoinBitcoin -ETFs. Das sind widersprüchliche Signale.

Doch gerade als man dachte, man könne wieder unbesorgt investieren, meldeten sich die Senatoren Jack Reed und Laphonza Butler zu Wort und warnten eindringlich vor Krypto-ETFs. Sie verglichen das Ganze mit dem Einladen von Haien zu einer Poolparty. Ihrer Meinung nach provoziert die Zulassung weiterer Krypto-ETFs geradezu Probleme, da die Märkte dünn wie die Geduld eines Cowboys und anfällig für allerlei Machenschaften seien.

Ein Tauziehen im Wilden Westen

Diese Senatoren reden nicht um den heißen Brei herum. Sie verkünden lautstark, dass Bitcoin, obwohl er seine eigenen Probleme hat, zumindest im Rampenlicht steht. Aber andere Kryptowährungen? Die gleichen einem zwielichtigen Milieu wie in den dunklen Gassen von Dodge City. Die Senatoren machen ihrem Unmut Luft und fordern Gensler auf, die Bitcoin ETF-Händler strenger zu kontrollieren und sicherzustellen, dass sie die Branche nicht in den Abgrund führen.

Und oh je, Gensler scheint in einer Zwickmühle zu stecken. Auf der einen Seite der Erfolg der Bitcoin -ETFs, der für Furore sorgt, auf der anderen Seite die politische Elite, die ihm im Nacken sitzt. Man munkelt, dass die Chancen für einen Ether-ETF aufgrund dieses ganzen Durcheinanders gering sind.

Es ist wie eine Pattsituation am Mittag. Gensler und die SEC befinden sich in der Mitte, Krypto-Enthusiasten auf der einen Seite und vorsichtige Politiker auf der anderen. Die Krypto-Branche sucht nach einem Helden, doch in diesem digitalen Grenzgebiet ist der Grat zwischen Gesetzeshüter und Gesetzlosem schmal.

So, das war's. Gensler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kryptoindustrie zu säubern – mit Offenlegungspflichten und Regulierungen.

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