Wütende Nigerianer fordern den CEO Binance auf, so schnell wie möglich zu erscheinen

- Das nigerianische Repräsentantenhaus hat den CEO Binance Richard Teng, wegen des Verdachts der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgeladen.
- Sie haben ihm ein 7-tägiges Ultimatum gestellt, bis zum 4. März 2024 vor dem Ausschuss zu erscheinen.
- Die Zentralbank von Nigeria hat Binance wegen möglicher Verwicklung in Geldwäsche gerügt.
Das nigerianische Repräsentantenhaus, insbesondere sein Ausschuss für Finanzkriminalität, hat Richard Teng, den Chef von Binance, unter Druck gesetzt. Er hat eine Woche Zeit, sich bis zum 4. März 2024 zu melden – ohne Wenn und Aber. Der Grund: Man hegt Misstrauen gegenüber Binance und vermutet, dass das Unternehmen in Geldwäsche verwickelt sein und sogar Terrorismus finanzieren könnte.
Also, folgendes: Ginger Onwusibe, der Vorsitzende dieses Komitees, hat letzten Freitag klare Ansage gemacht. Er ist ziemlich verärgert darüber, dass Binance die nigerianischen Gesetze offenbar ignoriert, insbesondere wenn es um die Abwicklung von Geschäfts- und Finanztransaktionen in Nigeria geht.
Die nigerianische Zentralbank hegt erhebliche Bedenken gegen Binanceund deutet an, dass das Unternehmen nicht nur mit Kryptowährungen handelt, sondern möglicherweise auch Geldwäsche betreibt. Onwusibe lässt das nicht auf sich sitzen. Er erklärt, wenn Binance nicht erscheint, werde man alle Register ziehen und die eigene Macht nutzen, um es ihnen heimzuzahlen.
Sie versuchen seit dem 12. Dezember 2023, Teng zu einem Gespräch zu bewegen, doch er gibt sich unnahbar. Onwusibes Botschaft ist eindeutig: Nigeria wird ausländischen Unternehmen nicht erlauben, die Regeln nach Belieben zu missachten, insbesondere nicht, solange das Land wirtschaftlich ums Überleben kämpft.
Onwusibe betont immer wieder, wie wichtig jeder einzelne Steuerdollar ist und dass jegliche cash an unseriöse Akteure gestoppt werden müssen. Ihm ist es besonders wichtig, nigerianische Investoren vor Unternehmen zu schützen, die sie ausnutzen wollen. Er kritisiert Binance scharf dafür, seiner Verantwortung nicht nachzukommen, beispielsweise Steuern zu zahlen und eine Anlaufstelle für Nigerianer bereitzustellen, die mit den Dienstleistungen von Binanceunzufrieden sind.
Binancehingegen fragt: „Welche Strafen?“ Sie gaben an, mit Nigeria über eine Einigung gesprochen zu haben, erhielten aber keine Mitteilung über eine Zahlung von 10 Milliarden Dollar. Sie sind nicht daran interessiert, Strafen zu zahlen, insbesondere da sie der Meinung sind, nichts falsch gemacht zu haben. Sie wollen die Angelegenheit mit Nigeria beilegen, weigern sich aber, dafür ein Vermögen auszugeben.
Herr Onanuga, der gute Kontakte zumdenthat, sagte, die Medien hätten die Sachlage falsch dargestellt. Er erklärte, Geldstrafen seien im Gespräch, aber noch nichts sei endgültig entschieden. Er wirft Binance vor, die nigerianische Wirtschaft zu schädigen, indem das Unternehmen es Nutzern erlaube, den Wechselkurs auf seiner Plattform zu manipulieren. Dies sei absolut inakzeptabel, da dies ausschließlich der Zentralbank von Nigeria zustehe.
Die ganze Sache mit Binance ist nichts Neues. Nigeria hatte schon einige Turbulenzen, zum Beispiel als man glaubte, die Reisebeschränkungen mit den VAE geklärt zu haben, nur um dann festzustellen, dass man sich geirrt hatte. Und dann war da noch die Sache mit den nigerianischen Beamten, die ein paar Binance Mitarbeiter festnahmen, in der Hoffnung, belastendes Material über nigerianische Nutzer der Plattform zu finden. Laut Onanuga waren diese Binance Mitarbeiter kooperativ.
Die nigerianische Regierung geht hart gegen Kryptoplattformen vor und führt Razzien in Wechselstuben durch, um den Naira zu stützen. Der Gouverneur der Zentralbank erklärte, dass Unmengen an Geld über Binancegeflossen seien, und erst letzte Woche habe Binance angekündigt: „Okay, wir werden den Dollar-Naira-Handel stoppen.“
Doch dann deaktivierten sie den Peer-to-Peer-Handel für Nigerianer, wodurch ihnen der Zugang zu Binancepraktisch verwehrt wurde. Nun stehen wir da: Nigeria setzt die Regeln durch, und Binance gerät unter Druck und muss sich überlegen, wie es weitergehen soll.
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