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FTX-Gründer Bankman-Fried soll laut Anklage 100 Millionen Dollar an Nutzergeldern für politische Spenden missbraucht haben

VonMohammad ShahidMohammad Shahid
2 Minuten Lesezeit
Staatsanwälte
  • Dem FTX-Gründer Sam Bankman-Fried wird vorgeworfen, über 100 Millionen Dollar an Nutzergeldern für politische Spenden über hochrangige FTX-Partner veruntreut zu haben.
  • Aus juristischen Dokumentendent, dass Nishad Singh und Ryan Salame wichtige Mittelsmänner für diese Spenden waren, wobei Singh Verstöße einräumte.
  • Bankman-Fried, der zuvor in Kalifornien gegen eine Kaution von 250 Millionen Dollar unter Hausarrest stand, sieht sich mehreren Anklagen im Zusammenhang mit dem Niedergang von FTX gegenüber; der Prozess ist für den 2. Oktober angesetzt.

Die Behörden haben Anklage gegen den FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) erhoben. Ihm wird vorgeworfen, über 100 Millionen US-Dollar an Nutzergeldern für politische Zwecke veruntreut zu haben. Neu eingereichte Dokumente dieser Woche belegen, dass er Gelder geschickt über zwei hochrangige FTX-Tochtergesellschaften transferiert haben soll, um Spendenlimits zu umgehen.

Strategie des FTX-Gründers: Netze auf beiden Seiten auswerfen

Der Fokus liegt eindeutig auf FTX-Gründer Sam Bankman-Fried. Offiziellen Angaben zufolge nutzte der in Bedrängnis geratene CEO einen Großteil des Vermögens seines Kunden – über 100 Millionen Dollar – zur Finanzierung politischer Kampagnen im Vorfeld der US-Zwischenwahlen 2022.

Die Akten deuten auf ein kalkuliertes Vorgehen des FTX-Gründers hin, der die Gelder über Vertreter beider Hauptbeteiligter verteilte. Laut offiziellen Angaben diente dieses Taktieren nicht nur der Verschleierung der wahren Herkunft, sondern war auch ein strategischer Schachzug, um künftige Krypto-Regulierungen zugunsten des Wachstums von FTX zu beeinflussen.

Obwohl in der Anklageschrift die Namen der beteiligten Führungskräfte nicht genannt werden, werden aus anderen juristischen Unterlagen Nishad Singh, ein ehemaliger Leiter bei FTX, und Ryan Salame, der frühere Co-Chef der bahamaischen Abteilung von FTX, als die Hauptverantwortlichen genannt.

Singh, der mit Spenden in Höhe von rund 9,7 Millionen US-Dollar an demokratische Organisationen in Verbindung gebracht wird, räumte Anfang des Jahres Verstöße ein. Salame hingegen, der 2022 mehr als 24 Millionen US-Dollar an republikanische Organisationen spendete, ist weiterhin straffrei. Diese Zahlen stammen aus den Aufzeichnungen der Bundeswahlkommission.

Turbulente Phase für Sam Bankman-Fried (SBF)

Ende 2022 wurde der Gründer von FTX, der seinen Sitz auf den Bahamas hatte, festgenommen und anschließend in die USA ausgeliefert. Dies geschah kurz nachdem FTX ein US-Insolvenzverfahren eingeleitet hatte. Trotz dieser Turbulenzen blieb er standhaft und wies die Vorwürfe des Missbrauchs von Kundengeldern entschieden zurück.

Angesichts mehrerer Anklagen im Zusammenhang mit dem Niedergang von FTX steht der Zerfall des einst so erfolgreichen Krypto-Handelsimperiums von Bankman-Fried im Fokus der Justiz. Eine Anklage wegen Verstößen gegen die Wahlkampffinanzierungsgesetze wurde aufgrund der Auslieferungspolitik der bahamaischen Regierungtrac.

Dennoch bekräftigen Vertreter der US-Justiz, dass dieser Vorwurf in die künftigen Anklagen wieder aufgenommen wird. Dieser strategische Schritt wird als Bestätigung ihrer Überzeugung gewertet, dass der FTX-Gründer in illegale politische Finanzierungsgeschäfte verwickelt ist.

Nach einer Phase anhaltender Turbulenzen ordnete US-Bezirksrichter Lewis Kaplan kürzlich an, dass SBF nicht mehr unter Hausarrest, sondern in Untersuchungshaft genommen wird. Diese Entscheidung wurde durch die Befürchtung der Zeugenbeeinflussung beeinflusst. Der FTX-Gründer, dessen Prozess am 2. Oktober beginnt, saß bis vor Kurzem mit einer horrenden Kaution von 250 Millionen Dollar in Kalifornien fest.

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