FTX-Kunden sind nervös, da der Auszahlungsplan in Höhe von 9 Milliarden Dollar noch auf seine Genehmigung wartet

- Der von FTX vorgeschlagene Vergleich könnte dazu führen, dass 90 % der Vermögenswerte an die Kunden zurückgegeben werden.
- Bei größeren Abhebungen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens kann eine Reduzierung um 15 % erfolgen.
- Ein wegweisender Fall für Kryptobörsen, der die Notwendigkeit von Regulierungen unterstreicht.
Für Gläubiger und Kunden der insolventen Kryptowährungsbörsen FTX und FTX.US ist ein Durchbruch gelungen: Es wurde eine Einigung erzielt, die Hoffnung auf die Rückzahlung ihrer Vermögenswerte weckt. Die FTX-Schuldner gaben diesen Meilenstein bekannt, der einen wichtigen Schritt in ihrem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 darstellt. Nach intensiven Gesprächen mit ungesicherten Gläubigern, Kunden außerhalb der USA und Klägern der Sammelklage bietet diese Entwicklung die Möglichkeit einer erheblichen Entschädigung für die von der Insolvenz Betroffenen.
Der vorgeschlagene Vergleich basiert auf einer sogenannten „Fehlbetragsforderung“, die potenziell rund 8,9 Milliarden US-Dollar an FTX.com-Kunden und 166 Millionen US-Dollar an FTX.US-Kunden zurückerstatten könnte. Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Insolvenzgericht könnten diese Gelder bis Ende des zweiten Quartals 2024 ausgezahlt werden.
John J. Ray III, CEO und Chief Restructuring Officer von FTX, zeigte sich zufrieden mit den Vergleichsbedingungen und erklärte: „Gemeinsam haben die Schuldner und ihre Gläubiger, ausgehend von der schwierigsten finanziellen Katastrophe, die ich je erlebt habe, aus einer Situation, die leicht zu einem nahezu vollständigen Verlust für die Kunden hätte führen können, einen enormen Wert geschaffen.“
Der vorgeschlagene Plan sieht die Aufteilung der Vermögenswerte in drei separate Pools vor: Vermögenswerte, die speziell für FTX.com-Kunden bestimmt sind, Vermögenswerte für US-Kunden und ein allgemeiner Pool mit übrigen Vermögenswerten. Bemerkenswert ist, dass sich die Forderung nach einem Fehlbetrag nur auf die ersten beiden Gruppen bezieht, was auf eine unterschiedliche Behandlung bei der Vermögensverteilung hindeutet.
FTXs Auszahlungsplan in Höhe von 9 Milliarden Dollar
von FTX betont die Aufteilung der Vermögenswerte in diese drei Pools, wobei erwartet wird, dass der Großteil der Auszahlung an die Kunden von FTX.com gehen wird. Obwohl die vorgeschlagene Einigung für alle Kunden vielversprechend ist, dürften diejenigen mit Vermögenswerten bei FTX.com einen größeren Anteil ihrer Verluste zurückerhalten.
Ein bemerkenswerter Aspekt des vorgeschlagenen Plans ist die Regelung für Kunden, die innerhalb von neun Tagen nach der Insolvenz mehr als 250.000 US-Dollar von der Börse abgehoben haben. Laut Plan würde ihre Forderung um 15 % des abgehobenen Betrags gekürzt. Kunden mit Forderungen unter 250.000 US-Dollar sind hingegen von solchen Kürzungen nicht betroffen, wie die FTX-Schuldner erklärten.
„Anspruchsberechtigte Kunden, deren bevorzugte Vergleichssumme während des neuntägigen Zeitraums unter 250.000 US-Dollar liegt, können den Vergleich ohne Kürzung der Forderung oder der Zahlung annehmen.“
Dieser vorgeschlagene Vergleich bietet den betroffenen Kunden und Gläubigern zwar einen Hoffnungsschimmer, doch handelt es sich hierbei lediglich um einen ersten Schritt. Die offizielle Einreichung des Antrags auf gerichtliche Genehmigung steht noch aus. Die Entscheidung des Gerichts wird maßgeblich darüber entscheiden, ob der Vergleich umgesetzt wird.
Der vorgeschlagene Vergleich im Insolvenzverfahren von FTX und FTX.US bietet Kunden und Gläubigern, die mit erheblichen Verlusten konfrontiert waren, eine mögliche Rettung. Die sogenannte „Fehlforderung“, die für FTX.com auf 8,9 Milliarden US-Dollar und für FTX.US auf 166 Millionen US-Dollar geschätzt wird, weckt die Hoffnung, dass über 90 % der Vermögenswerte an die Betroffenen zurückfließen.
Das endgültige Ergebnis hängt jedoch von der Genehmigung des Insolvenzgerichts ab, und die entsprechende offizielle Einreichung wird erwartet. Die Kryptowährungs-Community und die beteiligten Akteure werden die Entwicklungen in diesem Fall zweifellos aufmerksam verfolgen, da er einen wichtigendent für zukünftige Situationen im Zusammenhang mit Kryptowährungsbörsen schaffen könnte.
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