FTX- und Alameda-Wallets wickeln Kryptotransaktionen im Wert von 10 Millionen Dollar ab

- Mit FTX und Alameda Research verknüpfte Wallets transferierten innerhalb von fünf Stunden 10 Millionen Dollar auf Börseneinlagenkonten, was auf eine mögliche Vermögensliquidation zur Rückzahlung von Gläubigern hindeutet.
- Von einer FTX-bezogenen Adresse wurden 2.904 Ethereumim Wert von über 5 Millionen US-Dollar transferiert, teilweise an Einzahlungsadressen von Binance und Coinbase.
Der Kryptomarkt hat gerade einen massiven Geldtransfer in Höhe von 10 Millionen Dollar erlebt, der auf Wallets zurückzuführen ist, die mit dem berüchtigten Alameda Research und dem bankrotten Krypto-Giganten FTX in Verbindung stehen.
Diese Wallets wurden auf frischer Tat ertappt, als sie innerhalb eines kurzen fünfstündigen Zeitfensters vom 24. bis 25. Oktober beträchtliche Kryptosummen auf verschiedene Einzahlungskonten von Kryptobörsen überwiesen.
Dank der präzisen Blockchain-Analysen von Spot On Chain blieb diese verdächtige Aktivität nicht unbemerkt. Nun stellt sich die Frage: Bereiten sich diese Unternehmen auf die Liquidation ihrer Vermögenswerte vor, um ihre zahlreichen Gläubiger zurückzuzahlen?
Ein Blick in die Datenarchive von Spot On Chain fördert die brisanten Details zutage. Eine Adresse, die höchstwahrscheinlich Verbindungen zu FTX hat, transferierte am 24. Oktober um 20:18 Uhr UTC sage und schreibe 2.904 Ethereum – das entspricht über 5 Millionen US-Dollar – an eine andere Adresse.
Von dort aus teilten sich die Gelder in zwei Richtungen – 3,4 Millionen Dollar landeten auf einer Binance Einzahlungsadresse, während 1,8 Millionen Dollar auf einer Coinbase-Einzahlungsadresse landeten.
39 Minuten später wirft eine mit Alameda Research verbundene Wallet Token im Wert von 95 US-Dollar in die Kasse, darunter solche wie LINK, MKR und AAVE.
Doch der Krypto-Tanz war damit noch nicht vorbei. In den folgenden fünf Stunden flossen weitere 5 Millionen Dollar in Kryptowährung von den Wallets FTX und Alameda in den Markt, wodurch auch COMP- und RNDR-Token ins Spiel kamen.
Und um 2:00 Uhr UTC am 25. Oktober fand diese Krypto-Party ihren krönenden Abschluss: Rund 2 Millionen US-Dollar in LINK, weitere 2 Millionen US-Dollar in MKR und 1 Million US-Dollar in AAVE -Token flossen direkt auf ein Binance -Konto. Die Gesamtsumme dieses Krypto-Abenteuers? Unglaubliche 10.362.403 US-Dollar, wie Spot On Chain anhand akribischer Berechnungen ermittelt hat.
Spulen wir zurück zum 13. September, einem Tag, der die Kryptowelt in Aufruhr versetzte. Ein Konkursgericht in Delaware gab grünes Licht für die Liquidation von Krypto-Vermögenswerten im Wert von sage und schreibe 3,4 Milliarden US-Dollar, die von FTX und Alameda Research gehalten wurden.
Die Krypto-Community wappnete sich für die Folgen und befürchtete einen Markteinbruch infolge dieser massiven Liquidation. Experten hingegen argumentierten beruhigend, dass ein langsamer und stetiger, stufenweiser Liquidationsansatz Marktturbulenzen verhindern sollte.
Die Insolvenzgeschichte von FTX, die sich im November 2022 entfaltete, legte ein verwickeltes Netz mit Alameda Research offen. John J. Ray III, der neue Sheriff von FTX, nahm kein Blatt vor den Mund und kritisierte die zuvor laschen Finanzkontrollen unter der Führung von Sam Bankman-Fried, gegen den derzeit ein Strafverfahren läuft.
Heute, einige Jahre später, hat eine Gläubigergruppe die Kontrolle über die Vermögenswerte inne, die einst von FTX und Alameda, einem Teil des Sanierungsteams im Rahmen des Konkurses, verwaltet wurden.
Erst diesen Monat haben sie alles auf eine Karte gesetzt und über 150 Millionen Dollar in Ether und SolanaSOL-Token investiert, mit dem Ziel, Renditen von bis zu attraktiven 8 % zu erzielen.
Die jüngsten Kryptoflüsse zu Binance -Wallets sind eine deutliche Erinnerung daran – FTX verfolgt eine klare Mission: Die Liquidierung und Konsolidierung von Geldern erfolgt präzise, während die Gläubiger wie Falken kreisen und darauf brennen, die Verluste aus demmatic Zusammenbruch von FTX wieder hereinzuholen.
Der einst mächtige Kryptokonzern FTX, der sich nun in den trüben Gewässern des Insolvenzverfahrens befindet, unternimmt Schritte. Doch wird das reichen, um alle Schulden zu begleichen und die unzähligen Gläubiger zurückzuzahlen? Die Zeit wird es zeigen, während die Kryptowelt gespannt verfolgt, wie sich dieses hochriskante Finanzdrama entwickelt.
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