App mit kostenlosem Bitcoin und Ethereum Angebot ist Betrug!, sagt Malware-Experte

Seit einer Woche kursieren im Internet Gerüchte über eine neue App, die Nutzern täglich umgerechnet etwa 45 US-Dollar in Bitcoin verspricht – kostenlos. Wem das noch nicht verdächtig vorkommt, der sollte erst einmal hören, wie die App die Gelder an alle Teilnehmer auszahlen wollte.
Die App heißt Bitcoin Collector und stellt Nutzern eine individuelle URL zur Verfügung, die sie mit der Krypto-Community teilen können. Sobald tausend Personen auf diese URL klicken, erhält der Linkinhaber 3 Ethereum, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels etwa 800 US-Dollar entspricht.
Leider sind bereits einige Opfer dieser Betrugsmasche auf den Plan getreten. Die Software verschlüsselt nach dem Herunterladen und Starten sämtliche persönlichen Daten der Nutzer auf deren Computern. Dies betrifft sowohl Offline-Konten in verschiedenen Programmen als auch Online-dentfür Bankkonten und Krypto-Wallets.
Wie funktioniert der Betrug?
Laut einem unabhängigen Malware-dent auf Twitter behebt die Software keinerlei Computerprobleme und liefert auch nicht die begehrten kostenlosen Bitcoins. Tatsächlich greift sie nicht auf diedentdes Nutzers zu. Selbst wenn nach dem Start eine Warnung erscheint, handelt es sich lediglich um Ransomware, die darauf abzielt, Opfer zur Preisgabe ihrerdentzu zwingen.
Ein kürzliches Update hat die Software jedoch in einen Trojaner verwandelt, der darauf ausgelegt ist,dentfür Krypto-Wallets und andere Finanzplattformen zu stehlen. Dazu erstellt die Software Screenshots des Browserverlaufs des Opfers und protokolliert sämtliche Tastatureingaben.
Zum Glück fielen nicht viele dem Betrug zum Opfer, doch es gab dennoch einige Kollateralschäden. Für Krypto-Enthusiasten sollte es längst selbstverständlich sein, dass jede Software, Website oder Person, die kostenlose Kryptowährung im Austausch für etwas anbietet, nichts anderes als Betrug ist.
Wir und alle Experten raten Ihnen dringend, auch in Zukunft wachsam gegenüber solchen Betrugsmaschen zu sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob etwas sicher ist, dann ist es das höchstwahrscheinlich auch nicht.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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