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Ransomware-Angriffe in Frankreich nehmen inmitten der Coronavirus-Pandemie zu

In diesem Beitrag:

in Frankreich der Ransomware-Angriffe hat insbesondere die Regierung stark beunruhigt.

Während in Europa weltweit die Angst vor dem tödlichen Coronavirus um sich greift, erleben die Länder des Kontinents angeblich gleichzeitig einen Anstieg von Ransomware-Angriffen.

Das französische Cybersicherheitsteam CERT-FR warnte als erstes vor dem Anstieg von Ransomware-Angriffen. Die Behörde erklärte, dass eine Ransomware-Gruppe gezielt viele Regierungsnetzwerke auf lokaler Ebene angreift. Die Angriffe häufen sich, da sie mit der Ransomware-Variante Mespinoza durchgeführt werden. [ZDNet]

Ransomware-Angriff in Frankreich 

Neben Frankreich hat auch Kanada einen ähnlichen Anstieg von Ransomware-Angriffen erlebt. Dies wird hauptsächlich darauf zurückgeführt, dass die Regierungen vieler Länder mit der Bekämpfung und Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschäftigt sind.

Die verstärkte Aufmerksamkeit der Regierungen auf die Eindämmung des Virus hat zu einem Anstieg von Ransomware-Angriffen geführt. Berichten zufolge nutzen Hacker die Angst vor dem Coronavirus aus, um E-Mails mit Versprechungen von Heilmitteln und Impfstoffen an ihre Opfer zu versenden. Sobald die Opfer die Nachrichten öffnen, werden die Daten auf ihren Geräten gesperrt.

Carmi Levy, Direktorin der Canadian Info-Tech Research Group , enthüllte am Freitag, dass Kanadier einem höheren Risiko dieser Angriffe ausgesetzt seien, und betonte, dass diese Hacker lediglich die Notlage der Menschen ausnutzten, die nach einer Lösung suchten.

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Mespinoza-Ransomware-Variante

Das nationale Zentrum für Cybersicherheit erklärte am Donnerstag außerdem, dass das Coronavirus mit dieser neuen Wendung nun eine größere Bedrohung für das Gesundheitswesen des Landes darstelle.

Die erste Ransomware-Variante wurde im Oktober letzten Jahres entdeckt. Betroffene berichteten, dass ihre Systemdateien lediglich mit einer Dateiendung versehen wurden und die Dokumente dadurch unzugänglich wurden. Später wurde eine weitere Variante gefunden, die als Psya-Ransomware bezeichnet wird.

Die Schadsoftware wird üblicherweise gegen große Unternehmen mit Daten im Wert von mehreren Millionen Dollar eingesetzt. Inzwischen haben Hacker ihren Fokus jedoch auf Regierungsbehörden verlagert, da mehrere Angriffe gemeldet wurden. Während die Regierung weiterhin nach Details sucht, deuten aktuelle Erkenntnisse auf Brute-Force-Angriffe auf Verwaltungskonsolen und Konten im Active Directory hin.

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