Ein ukrainischer Staatsbürger und ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter wurde Berichten zufolge wegen Betrugs und Kryptowährungsdiebstahls verhaftet.
Obwohl Kryptowährungen mit dem VersprechentronSicherheit und Zuverlässigkeit werben, ist die Kryptowelt immer noch von Betrügern und Täuschungsmanövern durchsetzt, die bewiesen haben, dass die Technologie nicht unfehlbar ist.
Während viele Fälle von Börsendiebstählen und Wallet-Hacks die Menschen dazu veranlasst haben, die Behauptungen der Kryptowährungen über ihre Unbesiegbarkeit in Frage zu stellen.
Microsoft, einer der größten und angesehensten Namen unter den Tech-Giganten, ist derzeit in einen solchen Fall verwickelt, da ein ehemaliger Mitarbeiter wegen der Planung eines Diebstahls von zehn Millionen Dollar (10 Mio. $) in Kryptowährungen verhaftet wurde.
Der 25-jährige Ukrainer Volodymyr Kvashuk nutzte die gestohlenen Gelder unter anderem, um einen Tesla und ein Haus im Wert von rund 160.000 bzw. 170.000 US-Dollar zu erwerben. Darüber hinaus scheinen seine Bankkonten während des Diebstahls fast 2,8 Millionen US-Dollar erhalten zu haben.
Dem ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter wurde vorgeworfen, im Internet Kryptowährungs-Geschenkkarten von Microsoft verkauft zu haben. Diese Karten konnten gegen Microsoft-Produkte eingetauscht werden. Kvashuk verkaufte sie mit Gewinn im Internet.
US-Staatsanwälte berichteten, der Mann sei an Tests des Online-Handels des Unternehmens beteiligt gewesen und daher anfällig für Korruption. Kvashuks Anwalt reagierte hingegen weder auf die Vorwürfe noch auf die Stellungnahme der US-Staatsanwälte.
Darüber hinaus haben zahlreiche Kryptowährungsbesitzer berichtet, dass ihre Microsoft-Konten Ziel von Hackerangriffen geworden seien, die es offenbar auf ihre digitalen Vermögenswerte abgesehen hätten. Ein Nutzer gab an, dass sein Konto bei der Kryptobörse Kraken dabei zurückgesetzt wurde. Microsoft bestätigte den Vorfall später.
Ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter wegen Kryptobetrugs verhaftet