Final Fantasy 14 erscheint für Mobilgeräte – Lightspeed Studio und Square Enix übernehmen die Entwicklung

- Square Enix und Tencents Lightspeed Studio haben Final Fantasy 14 Mobile offiziell vorgestellt.
- Die mobile Adaption des MMORPGs wird zum Start neun spielbare Jobs bieten.
- Das Spiel soll nach ersten Spieltests in China weltweit veröffentlicht werden.
Square Enix und Tencents Lightspeed Studio haben angekündigt, dass Final Fantasy XIV bald für Mobilgeräte erscheint. Das MMORPG wird zum Start neun spielbare Jobklassen bieten und nach Abschluss der Spieltests in China weltweit veröffentlicht.
Final Fantasy XIV wurde von Square Enix entwickelt und im September 2010 veröffentlicht. Das MMORPG war anfangs kein großer Erfolg, entwickelte sich aber später zu einem classic in der Gaming-Szene. Bis 2024 avancierte es mit über 30 Millionen registrierten Spielern – nach Erweiterungen für PlayStation-Konsolen – zum erfolgreichsten Spiel der Reihe.
Im Jahr 2024 kündigten die Entwickler an, dass das Spiel weiterhin auf neue Plattformen expandieren werde.
Square Enix enthüllt Final Fantasy 14 für Mobilgeräte
Naoki Yoshida, leitender Produzent und Regisseur von Final Fantasy XIV, gab bekannt, dass das Spiel bald auch für Mobilgeräte erhältlich sein wird. Yoshida teilte diese Neuigkeit in einer einleitenden Bemerkung zu Beginn eines neuen Ankündigungstrailers mit, der von Square Enix veröffentlicht wurde.
Der Produzent von Final Fantasy 14 erklärte, die Entscheidung sei getroffen worden, um die Spielereihe auf die „Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts“ vorzubereiten. Yoshida fügte hinzu, dass Lightspeed Studios, das Studio, das das Projekt leitet, sich der Neugestaltung der Geschichte und anderer Aspekte des ursprünglichen MMORPG-Spiels für mobile Geräte verschrieben hat.
Der Trailer präsentierte Eorzea in seiner ganzen Pracht und enthüllte Orte, die Spielern des ursprünglichen Final Fantasy XIV vertraut waren. Zu den gezeigten ikonischen Schauplätzen gehörten die geschäftigen Städte Ul'dah und Limsa Lominsa sowie der lebhafte Gold Saucer.
Spieler konnten sich zudem an farbenfrohen und aufschlussreichen Szenen zum Gameplay des MMORPGs erfreuen. Der Trailer zeigte ausgelassene Feierlichkeiten der Lalafell und intensive Kampfszenen. Die prominenteste Kampfszene war ein Gruppenkampf gegen den gewaltigen Urtitanen. Auf Geheiß des Mutterkristalls müssen die Spieler verschiedene Hindernisse und Gegner überwinden, um Eorzea vor der sicheren Zerstörung zu bewahren.
Laut der offiziellen Websitewird die Mobile-Version neun der 22 spielbaren Jobs des Originalspiels enthalten. Zu den erwarteten Jobs, basierend auf den Informationen aus der Spielvorstellung, gehören Fanlieblinge wie Schwarzmagier, Krieger und Dragoon sowie alle Handwerks- und Sammelberufe.
Das MMORPG wird mit elf Handwerks- und Sammelklassen starten. Spieler können neben Kämpfen auch an Chocobo-Rennen und dem Triple-Triad-Kartenspiel im Gold Saucer teilnehmen. Außerdem stehen verschiedene saisonale Events zur Verfügung. Die soziale Struktur der Konsolen- und PC-Versionen wird beibehalten.
Spieler reagieren auf die Enthüllung des Veröffentlichungsplans von Square Enix
Square Enix nannte kein konkretes Veröffentlichungsdatum für das mobile MMORPG. Das Studio gab jedoch seine Pläne für die Zeit bis zum weltweiten Release bekannt. Das MMORPG soll vor dem noch unbestimmten globalen Release in China getestet werden.
Spieler können sich vorregistrieren, um im Vorfeld der Veröffentlichung des Spiels Updates zu erhalten.
Nach der Ankündigung reagierten Gamer online gemischt auf das neue mobile MMORPG. Einige begrüßten die mobile Version des Spiels und gaben an, es kaum erwarten zu können, es zu spielen.
Gleichzeitig äußerten Spieler auf der anderen Seite der Debatte Bedenken hinsichtlich der Steuerung auf Mobilgeräten, der Beteiligung des PUBG-Entwicklers und der Tatsache, dass es sich um ein eigenständiges Projekt handelt.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.
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