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Die US-Notenbank Federal Reserve warnt Banken vor Kryptowährungen – Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen

VonJai HamidJai Hamid 2 Minuten Lesezeit
Die US-Notenbank warnt Banken vor Kryptowährungen

Die US-Notenbank warnt Banken vor Kryptowährungen

  • Die US-Notenbank Federal Reserve, die FDIC und das OCC haben eine Warnung an die Banken hinsichtlich Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit bestimmten Finanzierungsquellen von Unternehmen mit Kryptobezug herausgegeben.
  • Die Aufsichtsbehörden wiesen darauf hin, dass bestimmte Finanzierungsquellen aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Umfang und Zeitpunkt der Einlagen ein erhöhtes Liquiditätsrisiko für Bankinstitute darstellen könnten.

Der Verwaltungsrat des Federal Reserve Systems (Federal Reserve), die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) haben eine Erklärung zu den Liquiditätsrisiken veröffentlicht, die von bestimmten Finanzierungsquellen aus dem Krypto-Asset-Bereich ausgehen, sowie zu einigen wirksamen Praktiken zur Bewältigung dieser Risiken.

Die Stellungnahme konzentriert sich auf bestimmte Finanzierungsquellen von Unternehmen im Zusammenhang mit Krypto-Assets, die aufgrund der Unvorhersehbarkeit des Umfangs und des Zeitpunkts der Einlagenzu- und -abflüsse ein erhöhtes Liquiditätsrisiko für Bankinstitute darstellen können.

Beispielsweise können Einlagen, die von einem Unternehmen im Bereich Krypto-Assets zugunsten seiner Kunden (Endkunden) getätigt werden, großen und schnellen Zu- und Abflüssen unterliegen.

Laut der US-Notenbank (Federal Reserve) können diese Unsicherheit und die daraus resultierende Volatilität der Einlagen durch die Verwirrung der Endkunden aufgrund ungenauer oder irreführender Darstellungen der Einlagensicherung durch ein Krypto-Unternehmen noch verstärkt werden.

Bewährte Verfahren für Bankorganisationen

Angesichts dieser erhöhten Risiken ist es laut Federal Reserve wichtig, dass Bankinstitute, die bestimmte Finanzierungsquellen von Krypto-Asset-bezogenen Unternehmen nutzen, die mit solchen Finanzierungsquellen verbundenen Liquiditätsrisiken aktiv überwachen und ein wirksames Risikomanagement und Kontrollmechanismen einrichten und aufrechterhalten, die dem Niveau der Liquiditätsrisiken aus solchen Finanzierungsquellen angemessen sind.

Bankinstitute könnten wirksame Verfahren anwenden, die das Verständnis der direkten und indirekten Einflussfaktoren auf das Einlagenverhalten von Unternehmen im Zusammenhang mit Krypto-Assets, die Bewertung einer potenziellen Konzentration oder Vernetzung der Einlagen solcher Unternehmen sowiedentdamit verbundener Liquiditätsrisiken umfassen.

Darüber hinaus könnten sie Liquiditätsrisiken oder Finanzierungsvolatilität im Zusammenhang mit Krypto- Einlagen in die Notfallfinanzierungsplanung einbeziehen, eine gründliche Due-Diligence-Prüfung und laufende Überwachung solcher Einrichtungen durchführen und die Richtigkeit der von diesen Einrichtungen gegenüber ihren Endkunden gemachten Angaben zu Einlagenkonten beurteilen.

Unrichtige Angaben können zu einem raschen Abfluss solcher Einlagen führen, daher ist die Überwachung und Bewertung dieser Angaben für ein effektives Risikomanagement von entscheidender Bedeutung.

Warum diese Warnung von der Federal Reserve, der FDIC und dem OCC?

Die Aufsichtsbehörden schrieben, dass bestimmte Finanzierungsquellen von Unternehmen im Zusammenhang mit Krypto-Assets aufgrund der Unvorhersehbarkeit des Umfangs und des Zeitpunkts der Einlagenzu- und -abflüsse ein erhöhtes Liquiditätsrisiko für Banken darstellen könnten.

Die Stabilität der von einem mit Krypto-Assets verbundenen Unternehmen getätigten Einlagen „könnte eher vom Verhalten des Endkunden“ oder von der Dynamik innerhalb des Kryptosektors als vom Krypto-Partner selbst abhängen, warnten die Regulierungsbehörden.

Die Behörden haben die Notwendigkeit einer aktiven Überwachung der mit Krypto-basierten Finanzierungsquellen verbundenen Liquiditätsrisiken hervorgehoben. Dazu gehört die Bewertung einer möglichen Konzentration der Finanzierung in diesem Sektor, die Überwachung der Aussagen ihrer Krypto-Partner gegenüber dem Markt in Bezug auf die Finanzierung sowie die Einbeziehung von Liquiditätsrisiken in Notfallpläne, einschließlich Stresstests für die Liquidität.

Welche Auswirkungen hat das auf Stablecoins?

Die Aufsichtsbehörden stuften Einlagen in Form von Stablecoin-Reserven als Liquiditätsrisiko ein. Die verstärkte Aufmerksamkeit könnte als Signal für weitere Maßnahmen anderer Aufsichtsbehörden gegen Paxos und dessen Partnerschaft mit Binanceverstanden werden.

Das New Yorker Finanzdienstleistungsministerium ordnete an, dass Paxos die Prägung eines Binance Stablecoins einstellen müsse, und die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC drohte Berichten zufolge mit einer Klage gegen Paxos wegen Verstoßes gegen Anlegerschutzgesetze.

Die Stabilität von Stablecoin-gebundenen Einlagen hängt möglicherweise von der Marktnachfrage, dem Vertrauen der Stablecoin-Inhaber und dem Reservemanagement der Stablecoin-Emittenten ab. Unvorhergesehene Stablecoin-Einlösungen oder -Verwerfungen können rasche Kapitalabflüsse auslösen, warnten die Aufsichtsbehörden.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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