Die US-Notenbank Federal Reserve belässt die Zinssätze erwartungsgemäß unverändert

- Die US-Notenbank Federal Reserve beließ die Zinssätze nach ihrer Mai-Sitzung unverändert bei 4,25 % bis 4,50 %.
- Die Verantwortlichen prüfen noch die wirtschaftlichen Auswirkungen von Trumps Zöllen, insbesondere auf die Preise.
- Die US-Notenbank hält die Zinsen trotz des langsameren Beschäftigungswachstums konstant, die Inflation bleibt ihr Hauptanliegen.
Die US-Notenbank Federal Reserve beließ die Leitzinsen am Mittwoch unverändert und hielt den Leitzins weiterhin zwischen 4,25 % und 4,5 %, wo er seit Dezember liegt. Diese Entscheidung war erwartet worden, da an der Wall Street niemand mit einer Zinsänderung gerechnet hatte.
die Zentralbank Erklärung auch, dass sie noch immer zwei mögliche Zinssenkungen vor Ende 2025 prüft, obwohl sich mittlerweile mehr ihrer eigenen Mitglieder gegen jegliche Zinssenkungen aussprechen.
Die Aktualisierung erfolgte im Rahmen der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) in Washington, wo die Mitglieder auch aktualisierte Prognosen veröffentlichten. Das interne „Punktdiagramm“ der Fed zeigte eine deutlichere Spaltung unter den Mitgliedern. Sieben der 19 geldpolitischen Entscheidungsträger sprachen sich gegen Zinssenkungen im Jahr 2025 aus, verglichen mit nur vier im März.
Trotz dieser Meinungsverschiedenheit stimmten alle Mitglieder der Grundsatzerklärung zu. Die neue Prognose sah außerdem vor, eine Zinssenkung aus den Vorhersagen für 2026 und 2027 zu streichen, sodass bis 2027 nur noch vier weitere Zinssenkungen erwartet werden, die insgesamt einen Prozentpunkt ausmachen.
Die US-Notenbank Fed hat ihre Wirtschaftsprognosen angesichts wachsender Stagflationsängste revidiert
der US-Notenbank Federal Reserve ( Prognosen Fed) deuten auf eine weitere Abschwächung des Wirtschaftswachstums in diesem Jahr hin. Die neue Schätzung für das BIP-Wachstum im Jahr 2024 liegt bei lediglich 1,4 Prozent, ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte gegenüber März. Gleichzeitig rechnet die Fed mit steigender Inflation und hat ihre Prognose für die PCE-Inflation auf 3 Prozent und die Kern-PCE-Inflation auf 3,1 Prozent angehoben. Beide Werte wurden um 0,3 Prozentpunkte erhöht.
Die US-Notenbank (Fed) rechnet nun auch mit steigender Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote dürfte 4,5 % erreichen, gegenüber der Prognose von 4,4 % im März und dem aktuellen Niveau. Diese Zahlen deuten auf Stagflation hin – eine Kombination aus geringem Wachstum und anhaltender Inflation–, was eine Zinssenkung erschwert. Laut dem Ausschuss wächst die Wirtschaft zwar weiterhin solide, die Arbeitslosigkeit sei niedrig und die Inflation etwas erhöht.
In einem kurzen, in der Erklärung versteckten Satz räumte die Fed ein, dass die Unsicherheit abgenommen habe, warnte aber gleichzeitig, dass das Risiko „immer noch hoch“ sei. Der Ausschuss fügte hinzu, dass er „die Risiken für beide Seiten seines doppelten Mandats aufmerksam beobachte“
Es gab keine Details darüber, warum die Fed die Lage plötzlich als stabiler einschätzt, aber ein Faktor könnte Donald Trumps gemäßigtere Handelspolitik sein. Das Weiße Haus hat eine 90-tägige Verhandlungsphase über neue Zölle eingeleitet, was möglicherweise zur Beruhigung der Gemüter beigetragen hat.
Während sich die Handelsgespräche etwas entspannten, hielten Trumps Angriffe auf die US-Notenbank an. Am selben Tag griffdent Trump Fed-Chef Jerome Powell erneut scharf an. Er nannte Powell „dumm“, weil dieser die Zinsen nicht gesenkt habe, und fügte hinzu: „Der Leitzins sollte um mindestens zwei Basispunkte sinken.“ Trump hat deutlich gemacht, dass er Zinssenkungen für dringend notwendig hält, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Regierung derzeit jährlich 1,2 Billionen Dollar Zinsen auf ihre 36 Billionen Dollar Staatsschulden zahlt.
Trump greift Powell scharf an, während sich die Fed Sorgen um Zölle und Energiekosten macht
Trumps Frustration über Powell besteht schon länger, doch jetzt, da er wieder im Weißen Haus ist, steht mehr auf dem Spiel. Derdentauf die Fed hängt direkt damit zusammen, wie viel die Regierung für den Schuldendienst ausgibt. Da die Renditen von Staatsanleihen seit der letzten Zinssenkung im Dezember hoch geblieben sind, steht der Haushalt unter Druck. Das Haushaltsdefizit defiin diesem Jahr voraussichtlich 2 Billionen Dollar erreichen, mehr als 6 % des BIP.
Trotzdem bleibt die US-Notenbank vorsichtig. Die Verantwortlichen sind weiterhin besorgt über die Inflationsrisiken im Zusammenhang mit Trumps Zöllen, die Anfang des Jahres wieder eingeführt wurden. Bislang spiegeln die Verbraucherpreisindizes keine größeren Preisanstiege wider, was laut Wirtschaftsexperten auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen ist. Unternehmen hatten vor Trumps Ankündigung des „Befreiungstags“ am 2. April ihre Lagerbestände aufgestockt. Gleichzeitig hat sich die Verbrauchernachfrage abgeschwächt, was dazu beigetragen hat, die Preise im Zaum zu halten.
Was die Fed völlig unerwähnt ließ? Den andauernden Konflikt zwischen Israel und Iran, der den Druck auf die Energiepreise erhöht. Steigende Ölpreise könnten die Inflation schnell wieder anheizen und Zinssenkungen riskanter machen. Doch der Ausschuss ging in seinen offiziellen Ausführungen nicht auf diese geopolitischen Spannungen ein.
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