Der Gouverneur der US-Notenbank versichert Bankern, dass bei Kryptozahlungen keine Gefahr bestehe

- Fed-Gouverneur Waller sagte, Kryptozahlungen seien sicher für Banken und könnten jeden Tag genutzt werden.
- Neue Gesetze wie der GENIUS Act schaffen Klarheit bei den Regeln für Stablecoins und fördern deren Wachstum.
- Die US-Notenbank (Fed) untersucht neue Technologien wie intelligentetracund künstliche Intelligenz und möchte, dass sich die Banken daran beteiligen.
Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, erklärte diese Woche gegenüber Bankern und Innovatoren, dass das Bezahlen mit Kryptowährungen nicht beängstigend sei, und forderte sie auf, digitale Vermögenswerte als nächsten Schritt in Zahlungssystemen zu akzeptieren.
Auf dem Wyoming Blockchain Symposium 2025 erklärte Waller, dass Smarttrac, Tokenisierung und Distributed-Ledger-Technologien lediglich neue Wege zur Aufzeichnung von Transaktionen seien. Er wies die Befürchtungen der traditionellen Finanzwelt zurück, digitale Vermögenswerte bergen besondere Risiken, und merkte an, dass sich Zahlungen mit neuen Technologien stets verändert hätten.
Waller versichert Banken, dass Kryptozahlungen sicher sind
Waller riet Banken, Kryptozahlungen als regulären Bestandteil des Zahlungsverkehrs für Waren und Dienstleistungen zu behandeln. Er erklärte, Finanztechnologie sei anfangs immer ungewohnt gewesen, habe sich aber mit der Zeit zu einem festen Bestandteil des Alltags entwickelt. Er verwies auf die Geschichte der Zahlungskarten und sagte, die Menschen würden Stablecoins heute ähnlich kritisch hinterfragen wie damals die Karten.
Waller erklärte, dass Stablecoins einzigartig seien, da sie an den US-Dollar gekoppelt sind und jederzeit sofort gehandelt werden können. Diese Eigenschaften machen sie besonderstracfür alltägliche Transaktionen im Einzelhandel, wie beispielsweise den Einkauf von Lebensmitteln oder die Bezahlung von Rechnungen, sowie für internationale Überweisungen, bei denen Verzögerungen und hohe Gebühren seit jeher ein Problem darstellen.
Er betonte zudem die Vorteile von Stablecoins und erklärte, sie könnten die Position des Dollars weltweit stärken. Da die Coins es ermöglichen, US-Dollar sicher zu halten und zu verwenden, ohne direkten Zugriff auf cash oder amerikanische Banken zu haben, könnten sie Ländern mit schwachen Finanzsystemen oder instabilen Landeswährungen zugutekommen.
Waller erinnerte das Publikum daran, dass alle Zahlungsmethoden über ein System zur Aufzeichnung und Bestätigung von Transaktionen verfügen, weshalb Smart Contractstracdurch den Kongress, dem ersten Bundesgesetz, das einen klaren regulatorischen Rahmen für Stablecoin-Emittenten schaffen soll GENIUS Act.
Waller bezeichnete die Gesetzgebung als einen wichtigen Schritt, um Stablecoins zu ihrem vollen Potenzial zu verhelfen, indem Unsicherheiten beseitigt und der Flickenteppich an einzelstaatlichen Regelungen reduziert werde. Er erklärte, dass Regulierung Unternehmen und Banken eine sichere Zukunftsplanung ermögliche und daher als Grundlage für Wachstum und nicht als Hindernis gesehen werden sollte.
Die US-Notenbank prüft neue Technologien zur Verbesserung der Zahlungen
Waller erinnerte das Publikum daran, dass die Federal Reserve seit jeher das Finanzsystem überwacht und hob ihre lange Tradition innovativer Lösungen hervor, die weiterhin das Rückgrat digitaler Banküberweisungen bilden. Er erklärte, die Fed stehe nicht im Wettbewerb mit privaten Innovatoren, sondern gebe vielmehr die Rahmenbedingungen für Innovationen vor, um Stabilität und Wachstum in den Vereinigten Staaten zu gewährleisten.
Er sagte außerdem, die Fed untersuche, wie Tokenisierung, intelligentetracund künstliche Intelligenz Zahlungen effizienter und sicherer machen könnten. Waller erklärte, diese Instrumente seien echte Fortschritte, die schon bald in alltäglichen Zahlungsnetzwerken ebenso wie Chips und mobile Geldbörsen zum Einsatz kommen könnten.
Seine Äußerungen deckten sich mit denen seiner Fed-Kollegin Michelle Bowman, die ebenfalls beim Wyoming Blockchain Symposium sprach und Banken davor warnte, Kryptowährungen zu meiden. Bowman verwies auf die jüngsten Änderungen der Aufsichtsrichtlinien der Fed, wonach die Zentralbank das „Reputationsrisiko“ als Kriterium für den Ausschluss von Banken von Krypto-Dienstleistungen gestrichen hat. Sie appellierte an die Banken, sich verantwortungsvoll zu engagieren, anstatt abseitszustehen.
berichtete Cryptopolitan. Sie argumentierte, dass direkte Erfahrung den Regulierungsbehörden helfen würde, die von ihnen beaufsichtigten Märkte besser zu verstehen.
Bowman sagte, der direkte Umgang mit digitalen Vermögenswerten würde den Prüfern einen entscheidenden Einblick in die Krypto-Aktivitäten von Banken und Finanzinstituten geben – eine Perspektive, die durch die aktuellen Regeln blockiert wird, da die Mitarbeiter der Fed keine Kryptowährungen besitzen dürfen.
Sie betonte, dass wahres Verständnis aus praktischer Erfahrung erwächst, und merkte an, dass man niemandem das Skifahren beibringen würde, der selbst noch nie Ski gefahren ist, egal wie viel er darüber gelesen oder geschrieben hat.
Die Botschaft von Waller und Bowman verdeutlichte, dass die Fed Kryptowährungen als die neueste Form der Finanzinnovation betrachtet, die sich in absehbarer Zeit durchsetzen wird. Sie deutete auch an, dass Banken Gefahr laufen, den Anschluss zu verlieren, wenn sie sich diesem wachsenden Trend weiterhin widersetzen – gerade in einer Zeit, in der sich die Technologie rasanter denn je entwickelt.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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