Ein südkoreanisches Startup wirbt mit einer schnelleren Blockchain

Der Entwickler einer Blockchain-Plattform der nächsten Generation, Bloom Technology, behauptet, eine schnellere Blockchain-Lösung entwickelt zu haben, die die beiden größten Hürden der Blockchain-Technologie – Skalierbarkeit und Geschwindigkeit – angeht.
So sehr wir die Blockchain für ihre transformativen Möglichkeiten und die damit verbundenen lebensverändernden Lösungen schätzen, so sehr hat sie doch auch ihre Grenzen. Im Wettlauf um die Etablierung als Zahlungsalternative zu Visa treten die Skalierungs- und Geschwindigkeitsprobleme der Blockchain immer deutlicher zutage und behindern ihre breite Akzeptanz. Zwei der bekanntesten Persönlichkeiten der Krypto-Community, Ethereum Mitbegründer Vitalik Buterin und Binance CEO Changpeng Zhao diskutierten Anfang des Jahres in den sozialen Medien darüber, was die Blockchain daran hindert, in realen Anwendungsfällen eingesetzt zu werden.
Schnellere Blockchain – Traum oder Realität?
Ein kleines südkoreanisches Startup namens Bloom Technology scheint jedoch die Lösung für dieses tiefgreifende Problem gefunden zu haben. United Press International, enthüllte dass das Unternehmen ein bahnbrechendes Ledger-Framework namens Locus Chain-Technologie entwickelt hat, das Transaktionen auf der Blockchain drastisch beschleunigt.
In ihrer einfachsten Form verbindet die Blockchain die informationshaltigen Blöcke mit Dutzenden von Transaktionen linear. Dadurch wird das Erstellen und Speichern von Blöcken zu einem zeitaufwändigen Prozess, da es nur eine Möglichkeit gibt, sie zu platzieren. Locus Chain hingegen verarbeitet Transaktionen sofort auf Basis der Kontoeinheit.
Lee Sang-Yoon, CEO von Bloom Technology, kommentierte diesen Durchbruch und hob dabei die aktuelle Transaktionsgeschwindigkeit der Blockchain hervor. Er erklärte, dass Kryptowährungstransaktionen derzeit oft mehr als zehn Minuten zur Bestätigung benötigen, bei Bitcoinaufgrund von Netzwerküberlastung sogar noch länger.
Das Unternehmen berichtete über einen Test mit 635 teilnehmenden Knoten, der die Steigerung der Transaktionsgeschwindigkeit demonstrieren sollte. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Geschwindigkeit einer einzelnen Blockchain-Transaktion von Minuten auf Millisekunden verkürzte und nur noch etwa 0,13 bis 0,23 Sekunden dauerte.
Lee erklärte, dass das dezentrale Netzwerk auch bei steigender Nutzerzahl keine Stagnation verursacht – ein typisches Problem, das Bitcoin und Ethereum Nutzer schon lange beunruhigt.
Der stellvertretende Vorsitzende der Korean Blockchain Association, Moon Young-bae, lobte derweil die Bemühungen von Bloom Technology und fügte hinzu, dass Locus Chain zwar noch in der Entwicklungsphase sei, aber das Potenzial habe, kommerziell zugänglich und nachhaltig zu werden.
Titelbild von Flickr
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