Gefälschter Elon-Musk-Hack: Hacker erhielten wahrscheinlich weniger als 50.000 US-Dollar

Der Elon-Musk-Betrug brachte 50.000 oder weniger ein
Der Hack ist groß angelegt, und natürlich werden Augenrollen gerufen und Köpfe gedreht, wenn Namen wie die Produktionsfirma Pathé in Großbritannien und der amerikanische Politiker Frank Pallone Jr. fallen.
Genauer gesagt handelte es sich bei dem Phishing-Betrug um die Übernahme verifizierter Twitter-Konten, um einen simplen Hack zu bewerben, bei dem man sich als Elon Musk ausgab.
Mittlerweile wissen die meisten, dass die Hacker Klein- und Mittelanlegern eine viel zu hohe Belohnung geboten haben: 1–10 Bitcoin als Gegenleistung für 0,1–1 Bitcoin. Ist das nicht ein eindeutiges Indiz?
Medienhäuser, die sich mit dem Betrug befassten, berichteten zunächst, dass die Betrüger über einhundertfünfundsiebzigtausend Dollar erbeutet hätten, doch die tatsächlichen Zahlen sind deutlich niedriger.
Der Blockchain- und Krypto-Aktivist Wertheimer warnte Medienhäuser in einem Tweet vor derselben Vorgehensweise. Er erklärte, dass Betrüger Transaktionen über eigene Konten durchführen, um Opfer anzulocken.
Hey @coindesk, das ist ein weit verbreiteter Irrtum, aber es ist an der Zeit, ihn auszuräumen:
Nur weil sich auf der Adresse des Betrügers Geld befindet, heißt das nicht, dass er es „erhalten“ hat. Betrüger überweisen üblicherweise große Summen an ihre eigenen Adressen, um seriös zu wirken. pic.twitter.com/hGWDZYDXv0
— Udi Wertheimer (@udiWertheimer) 5. November 2018
Der Betrug ist so simpel, dass selbst Journalisten den Opfern eher skeptisch als mitfühlend begegnen. Reporter Lachlan Markay twitterte:
https://twitter.com/lachlan/status/1059508666632716289
Wie viel hat der Betrüger also tatsächlich verdient? Nun, die Summe liegt mit Sicherheit unter fünfzigtausend Dollar, wobei eine Schätzung genauer gesagt bei etwa vierzigtausend Dollar liegt.
Die Analyse der Transaktionskette zeigt, dass die Betrüger zwei Bitcoin in Transaktionen im Wert von insgesamt 13.000 US-Dollar erhalten konnten. Die übrigen Transaktionen – zwischen 0,001 und 0,1 Bitcoins – ergeben zusammen mit den gemeldeten 1 Bitcoin in keinem Fall mehr als 50.000 US-Dollar.
Der Betrug sorgte im Internet für Furore, da die Betrüger ihr Schneeballsystem nicht nur über Twitter-Werbeprogramme bewarben, sondern auch die Dreistigkeit besaßen, Elon Musks ursprünglichen Thread zu nutzen, um Opfer anzulocken.
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Taha Farooqui
Taha ist spezialisiert auf Texterstellung und -übersetzung. Sein Ziel ist es, über Kryptowährungen und Blockchain sowohl auf Englisch als auch in den lokalen Dialekten des Nahen Ostens zu berichten. Er hat bereits an der Erstellung, Übersetzung und Lokalisierung von Materialien zu diesen Themen mitgewirkt.
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