Zusammenfassung (TL;DR)
- Der Universalversicherer AXA gab bekannt, dass Kunden ihre Rechnungen nun in Bitcoinbezahlen können.
- Das Unternehmen entschied sich für BTC, da die Kunden zunehmend andere Zahlungsmethoden forderten.
Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen bietet der Schweizer Versicherungskonzern AXA seinen Kunden nun auch Krypto-Zahlungen an. Fast alle Dienstleistungen des Unternehmens können mit der führenden Kryptowährung Bitcoin (BTC) bezahlt werden. AXA, der zweitgrößte Versicherer Europas, ist damit der erste Versicherungskonzern, der Krypto-Zahlungen als Zahlungsoption einführt.
AXA investiert in seine digitale Zukunft
Laut der Ankündigung vom Mittwoch erfolgt diese Entwicklung inmitten der steigenden Nachfrage nach Kryptowährungen unter den Kunden des Unternehmens. AXA führt die Popularität von Kryptowährungen auf den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zurück, da viele Privatpersonen und Unternehmen nach digitalen Zahlungsalternativen suchten, darunter auch Kryptowährungen. Bereits 2019 hatte der Versicherer eine Umfrage durchgeführt, die ergab, dass ein Drittel seiner Kunden Kryptowährungen besitzt.
Die neue Zahlungsoption stellt also eine „Investition in die digitale Zukunft des Unternehmens“ dar, heißt es in dem Bericht. Claudia Bienentreu, Leiterin für Open Innovation, fügt hinzu: „Dies ist die Antwort von AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen.“
Der Krypto-Zahlungsdienst wurde durch eine Partnerschaft von AXA mit Bitcoin Suisse, einem in der Schweiz ansässigen Krypto-Broker, ermöglicht. Der Versicherer kündigte an, in naher Zukunft weitere Kryptowährungen, darunter TWINT, als Zahlungsmethoden zu unterstützen.
Kryptowährungen stehen erst am Anfang
kündigte der bekannte Elektroautohersteller Tesla an, Bitcoin Zahlungen für seine Produkte zu akzeptieren

