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Europa befürchtet wirtschaftliche Folgen einer möglichen Rückkehr Trumps ins Weiße Haus

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Europa befürchtet wirtschaftliche Folgen einer möglichen Rückkehr Trumps ins Weiße Haus
  • Europäische Zentralbanker befürchten, dass eine mögliche Rückkehr Trumps ins Weiße Haus zu neuen Handelskriegen führen und die ohnehin schon schwachen europäischen Volkswirtschaften hart treffen könnte.
  • Trump hat massive Zölle auf China und andere Länder angekündigt, die den größten Handelsschock seit der Großen Depression auslösen könnten.
  • Analysten sagen, dass Trumps Politik die europäischen Exporte in die USA um ein Drittel verringern und die Inflation und das Wirtschaftswachstum in Ländern wie Deutschland noch verschlimmern könnte.

Europäische Zentralbanker bangen um eine mögliche Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Die Angst ist verständlich: Trumps aggressive Handelspolitik, insbesondere seine Vorliebe für Zölle, könnte ihre ohnehin schon fragilen Volkswirtschaften zum Einsturz bringen.

Da der Kontinent noch immer unter Inflation und langsamem Wachstum leidet, könnte eine zweite Amtszeit Trumps die Lage noch weiter verschärfen.

Die Anleger sind in höchster Alarmbereitschaft, und Analysten warnen, dass Trumps Rückkehr den Eurokurs auf Parität zum Dollar drücken könnte. Europa kann sich derzeit keinen weiteren wirtschaftlichen Schlag leisten.

Europäische Volkswirtschaften kämpfen bereits mit Problemen

Trump hat einen 60-prozentigen Zoll auf chinesische Waren und bis zu 20 Prozent auf alle anderen Waren versprochen. Sollte er seine Ankündigung umsetzen, würde dies die größten Handelsstörungen seit dem Smoot-Hawley-Zollgesetz verursachen, das die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre verschärfte.

Solche Maßnahmen könnten Europa hart treffen. Die Position der Eurozone ist heute deutlich schwächer als während Trumps letzter Amtszeit von 2017 bis 2021. Europa ist diesmal nicht in der Lage, damit umzugehen.

Nach Angaben von Insidern haben einige Beamte in Frankfurt, London und Stockholm über das Chaos gesprochen, das eine weitere Amtszeit Trumps mit sich bringen könnte.

Besonders nervös sind sie diese Woche, da sie sich in Washington zu den Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) versammeln.

Europa befindet sich in einer deutlich schlechteren Lage als noch 2017, als Europa nicht mit Kriegen in der Ukraine oder im Nahen Osten zu kämpfen hatte.

Die Eurozone hatte gerade ihr stärkstes Jahreswachstum seit einem Jahrzehnt verzeichnet, und Großbritannien erlebte seintronJahr seit 2014. Vergleichen Sie das mit heute: Das Wachstum in Großbritannien stagniert, und Deutschland steuert auf den zweiten jährlichentracin Folge zu.

Französische Unternehmen und Haushalte stehen vor drastischen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen in Höhe von 60 Milliarden Euro (65 Milliarden US-Dollar). Die Geschäftsumfragen in ganz Europa zeichnen ein düsteres Bild, und die Europäische Zentralbank (EZB) musste ihre Pläne für eine Zinssenkung vorziehen, um die Auswirkungen abzumildern.

Zentralbanker in höchster Alarmbereitschaft

Im Januar warnte auch diedent der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, dass Trumps Handelspolitik ein riesiges Problem darstelle.

Im Sommer luden Regierungsvertreter Jan Hatzius, Chefökonom von Goldman Sachs, zu einem Treffen in Sintra, Portugal, ein, um die Auswirkungen der Zölle zu erörtern.

Diese Bedenken sind nach wie vor aktuell. Letzte Woche sagte Lagarde: „Jegliche Einschränkung, jede Unsicherheit, jedes Handelshindernis ist für eine Volkswirtschaft wie die europäische von Bedeutung.“

Sie fügte hinzu, dass jede Erhöhung der Handelsbarrieren, einschließlich Zöllen, den europäischen Volkswirtschaften zweifellos schaden würde. Der Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey, verfolgt einen gemäßigteren Ansatz.

Im August sagte er, die Zentralbank sei „selbstverständlich am Ausgang“ der US-Wahlen interessiert, wolle aber nicht darüber spekulieren, was passieren könnte.

Während die meisten Zentralbanker versuchen, neutral zu bleiben, sind einige sichtlich beunruhigt. Der Gouverneur der schwedischen Zentralbank, Erik Thedeen, reiste kürzlich in die USA, um die möglichen Folgen abzuschätzen. 

„Man muss sehr vorsichtig sein, wenn man annimmt, dass das, was Trump jetzt sagt, tatsächlich in die Politik umgesetzt wird“, sagte Thedeen. Er fügte hinzu, es sei wichtig abzuwarten, welche Wirtschaftsstrategie Trump im Falle eines Wahlsiegs verfolgen werde.

Nicht alle sind überzeugt, dass Trump seine Drohungen wahr machen wird. Manche glauben, dass Trumps Zölle Europa nicht so hart treffen könnten wie befürchtet.

Thedeen erklärte jedoch, dass selbst eine Präsidentschaft von Kamala Harris kein handelsfreundliches Umfeld garantieren würde. Ihr Team habe intern signalisiert, viele von Joe Bidens Maßnahmen fortzuführen, darunter Zölle auf chinesische Waren im Wert von Milliarden Dollar.

Für Europa steht viel auf dem Spiel. Deutschland, die wirtschaftliche Triebkraft der Region, ist besonders gefährdet. Angesichts der bereits angeschlagenen Industrie kann Deutschland einen weiteren Handelskrieg mit den USA am wenigsten gebrauchen.

Trumps tracist alles andere als beruhigend. Während seiner ersten Amtszeit führten seine protektionistischen Maßnahmen zu einer Verschlechterung der transatlantischen Beziehungen. Diesmal bereitet sich die Europäische Union auf das Schlimmste vor.

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