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Die EU bereitet erstmals Sanktionen vor, um die russischen Ölfördermengen zu drosseln

In diesem Beitrag:

  • Die EU wird ab Januar die Einfuhr von aus russischem Rohöl hergestellten Kraftstoffen in Drittländer verbieten.
  • Mit diesem Schritt sollen Indien und die Türkei, die 15 % des europäischen Dieselbedarfs decken, ins Visier genommen werden.
  • Die Dieselpreise steigen aufgrund des begrenzten Angebots und der höheren Raffineriekosten bei der Verwendung leichterer Öle.

Die Europäische Union geht nun einen Schritt weiter, um Russland dort zu treffen, wo sie es bisher nicht getan hat: Sie blockiert den physischen Ölfluss in seine Märkte.

Die neuen Sanktionen treten im Januar in Kraft und zielen darauf ab, Kraftstoffe zu unterbinden, die in Drittländern unter Verwendung russischen Rohöls , selbst wenn diese Kraftstoffe nicht direkt aus Russland geliefert wurden.

Diese Änderung wird sich direkt auf die Raffinerien in Indien und der Türkei auswirken, zwei Länder, die seit dem ursprünglichen Verbot russischer Importe zu Europas Hintertür für Dieselkraftstoff geworden sind.

Diese Raffinerien kaufen verbilligtes Öl aus Russland, verarbeiten es zu Diesel und verkaufen diesen Kraftstoff dann an die Europäische Union. Sie liefern rund 250.000 Barrel pro Tag, was etwa 15 % der europäischen Dieselimporte entspricht .

Dieser Fluss wird nun eingeschränkt, was den ohnehin schon knappen Kraftstoffvorrat weiter unter Druck setzt. Die Dieselvorräte am europäischen Verkehrsknotenpunkt Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen befinden sich für diese Saison auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren, und die regionale Eigenproduktion sinkt aufgrund von Raffineriestilllegungen.

Die Dieselimporte sinken mit steigenden Preisen

Europa spürt die Auswirkungen bereits. Die Diesel-Futures stiegen kürzlich sprunghaft an und erreichten 110 US-Dollar pro Barrel, da Händler hektisch versuchten, die durch das frühere Verbot entstandenen Lücken zu schließen.

Auch die Art des Öls, mit dem Raffinerien arbeiten, hat sich verändert. Viele europäische Anlagen haben die russische Urals-Sorte durch leichtere Sorten aus den USA ersetzt. Diese lassen sich schwieriger zu Dieselkraftstoff verarbeiten. Hinzu kommt ein sprunghafter Anstieg von Erdgasflüssigkeiten, die das Raffineriesystem überschwemmen.

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Während die EU die Importe drosselt, Russland mit einem anderen Problem: seiner Währung. Der Rubel hat seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar um 45 % zugelegt. Damit gehört er zwar zu den weltweit stärksten Währungen, doch für die russische Wirtschaft ist das keine gute Nachricht. Wenn die Öleinnahmen in Dollar eingehen und der Rubel zu stark ist tron stehen der Regierung am Ende weniger Rubel für Ausgaben zur Verfügung.

Russische Unternehmen beklagen zudem, dass dertronRubel ihre Waren auf den internationalen Märkten zu teuer macht. Dieser Preisanstieg ist vor allem auf die restriktive Geldpolitik der Zentralbank sowie auf den Optimismus zurückzuführen, der durch die US-russischen Gespräche im Februar und die damit einhergehende Hoffnung auf eine Lösung im Ukraine-Konflikt entstanden ist.

Die Einlagenzinsen für Rubel liegen aktuell über 20 %, was Anleger und Sparertrac. Gleichzeitig haben sich die Importe nach Russland verlangsamt, wodurch die Nachfrage nach Devisen nachlässt.

Der russische Rubel findet seinen Platz auf dem Markt

Der sinkende Wert des US-Dollars spielt ebenfalls eine Rolle. Seit Präsident dent Trump am 2. April seine Zölle im Rahmen des „Befreiungstages“ ankündigte, ist der Dollar-Index um 6,6 % gefallen, was dem Rubel zusätzlichen Spielraum verschafft. Die russische Zentralbank, die nach eigenen Angaben einen flexiblen Wechselkurs befürwortet, hat stillschweigend chinesische Yuan, ihr einziges wirksames Interventionsinstrument, verkauft, um den Rubel zu stützen. Steigt der Rubel gegenüber dem Yuan, verbessert sich auch sein Wechselkurs zum Dollar, wodurch Arbitragemöglichkeiten geschlossen werden.

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EintronRubel verbilligt Importe und hilft so, die Inflation zu bekämpfen. Doch das nützt wenig, wenn die wichtigsten Exportgüter plötzlich auf einer schwarzen Liste landen. Die neuen EU-Beschränkungen werfen eine weitere Frage auf: Wie will man trac, welche Kraftstoffe mit russischem Rohöl hergestellt wurden?.

Dieser Punkt ist noch unklar. Eine Möglichkeit wäre, jeglichen Treibstoffbezug von Raffinerien zu unterbinden, die russisches Öl verarbeiten. Ein weniger strenger Ansatz wäre, den Anteil russischen Rohöls am Gesamteinsatz zu berechnen und nur diesen Anteil an Raffinerieprodukten zu blockieren.

Wenn eine Raffinerie also 40 % russisches Rohöl verarbeitet, wären nur 40 % ihres Dieselkraftstoffs von der Einfuhr ausgeschlossen. Die Durchsetzung dieser Regelung wird jedoch nicht einfach sein. Die Logistik ist komplex, und das Risiko von Verstößen ist hoch. Hinzu kommt, dass andere Ölproduzenten ihre Maßnahmen verstärken.

Guyana, Brasilien und Kanada erhöhen ihre Produktion, und die OPEC+ steigern ihre Fördermengen monatlich um etwa 410.000 Barrel pro Tag. Dadurch könnte Europa nach Inkrafttreten des Exportverbots im nächsten Jahr eine alternative Bezugsquelle zur Verfügung stehen.

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