Inmitten der Regulierungskampagne der Europäischen Union (EU) gegen große ausländische Technologiekonzerne erklärt eine offizielle Stellungnahme, dass EU-Regulierungen für Libra aufgrund mangelnder Informationen über das Projekt nicht wirklich möglich seien.
Der EU-Regulierungsrahmen zielt unter anderem auf Facebook, Google und Twitter sowie diverse andere US-amerikanische und chinesische Technologiekonzerne ab, um europäische Technologieunternehmen und -verbände zu fördern.
Kürzlich traf sich auch der Vorstandsvorsitzende von Facebook, Mark Zuckerberg, mit dem EU-Regulierungsausschuss in Brüssel, um verschiedene Möglichkeiten zu erörtern, konnte aber keinen großen Erfolg erzielen .
EU-Regulierungen zu Libra: Fragen aufgeworfen
Facebooks Vorzeigeprojekt für einen Stablecoin, Libra, steht seit der Gründung der Libra Association unter regulatorischem Druck. Die EU-Regulierungen zu Libra sind jedoch nur ein Glied in der langen Kette regulatorischer Vorgaben, die dieses Stablecoin-Projekt begleiten.
In der jüngsten Antwort des dent Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, wird weiter erläutert, dass der Regulierungsrahmen alle aktiven Akteure der Technologiebranche berücksichtigt; Libra sei jedoch nur ein Projekt in der Entwicklungsphase.
Die für eine ordnungsgemäße EU-Regulierung von Libra notwendigen Informationen liegen der Kommission weiterhin nicht vor. Dombrovskis führt weiter aus, dass dem Verband ein Fragebogen zugesandt wurde, um bessere Regulierungsmaßnahmen zu gewährleisten. Die Antwort lautet:
…die Kommission hat der Libra Association einen Fragenkatalog zukommen lassen, um weitere Details zu dem Projekt zu erhalten.
Libra wurde in offiziellen Dokumenten zwar als potenzielles Risiko eingestuft, entzieht sich aber derzeit noch der behördlichen Genehmigung. In der Vergangenheit die G7-Staaten , der US-Senat und verschiedene andere Institutionen bereits Bedenken hinsichtlich des Stablecoin-Projekts.
Titelbild von KDM

