EU-Regulierungen für Facebook sind verpflichtend, kritisiert EU-Kommissar

Die Europäische Union (EU) geht hart gegen Tech-Giganten wie Facebook (FB) vor, und die jüngste Ankündigung von EU-Regulierungen für FB, die von EU-Industriekommissar Thierry Breton als verpflichtend bezeichnet werden, findet in der Branche großen Anklang.
Die harte Linie wurde unmittelbar nach dem Treffen mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg geäußert, der sich zu einem Besuch in Brüssel aufhält. Zuvor hatte Zuckerberg am Montag erklärt, dass die EU-Regulierungen für Facebook den Innovationsprozess des Unternehmens behindern und die Meinungsfreiheit einschränken könnten.
Die EU-Regulierungen für Facebook werden weiter verschärft
Breton ist der Ansicht, dass die EU-Vorschriften zu Facebook eine Angelegenheit der Union sind, und dass Facebook sich in jedem Fall an die regulatorischen Maßnahmen halten muss, berichtete Reuters am Montag.
Breton zeigt keinerlei Nachsicht gegenüber den Tech-Giganten, darunter den US-amerikanischen und chinesischen, und stellt klar, dass die EU-Kommission den unnötigen Forderungen nicht nachgeben wird. Breton erklärte, die von der Social-Media-Plattform vorgeschlagenen Regeln und Vorschriften seien für die EU-Regulierungsbehörde unzureichend.
Breton machte seine Haltung zu den EU-Regulierungen für Facebook nur wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung der neuen Regeln für die in der EU tätigen US-amerikanischen und chinesischen Technologieunternehmen sehr deutlich.
Es ist nicht unsere Aufgabe, uns an dieses Unternehmen anzupassen, sondern dieses Unternehmen muss sich an uns anpassen.
Die Kommentare erfolgten unmittelbar nach dem Treffen mit dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Breton ist unter anderem ehemaliger Chef des Telekommunikationsunternehmens Orange und hat auch andere Technologieunternehmen geleitet.
kritisierte ein von dem Technologiekonzern vorgeschlagenes Regulierungspapier scharf und erklärte, dass regelmäßige Berichte der Technologiekonzerne und die Veröffentlichung von Durchsetzungsdaten nicht ausreichen, solange es keine angemessenen Verantwortlichkeiten gibt, denen Facebook auch tatsächlich gerecht werden will.
Breton fügt hinzu, dass er künftig noch strengere Regeln als die, die er derzeit plant, in Erwägung ziehen werde, die Entscheidung aber bis Ende 2020 fallen solle.
Titelbild von KDM
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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