- Web3-Hacker verursachten im Jahr 2023 einen Schaden von 1,8 Milliarden US-Dollar, wobei die nordkoreanische Lazarus-Gruppe an 17 % der Diebstähle beteiligt war.
- Bemerkenswerte Hackerangriffe: Mixin Network verlor 200 Millionen Dollar, Euler Finance erlitt einen Schaden von 197 Millionen Dollar und Multichain wurde um 126 Millionen Dollar betrogen.
- Verluste in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar entstanden durch sogenannte dezentrale Protokolle und verdeutlichen den Kampf um das richtige Verhältnis zwischen Dezentralisierung und Sicherheit im Kryptobereich.
Die Blockchain-Sicherheitsplattform Immunefi hat in ihrem Bericht vom 28. Dezember alarmierende Statistiken veröffentlicht, die zeigen, dass im Jahr 2023 unglaubliche 1,8 Milliarden Dollar durch Web3- Hacker und Betrüger verloren gingen.
Diese aufschlussreiche Enthüllung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, vor denen die Krypto- und Blockchain-Branche beim Schutz digitaler Vermögenswerte vor böswilligen Akteuren steht. Ein besonders bemerkenswertes Ergebnis des Berichts ist die herausragende Rolle der mit Nordkorea verbundenen Lazarus-Gruppe, die für einen erheblichen Teil der Verluste in Höhe von 17 % verantwortlich ist.
allgegenwärtiger Einfluss der Lazarus-Gruppe
Die Lazarus-Gruppe, eine Cyberkriminellenorganisation mit Verbindungen zur Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea), wurde als wichtiger Akteur im Bereich der Kryptowährungs-bezogenen Cyberkriminalitätdent.
Der Bericht beziffert die Verluste dieser berüchtigten Gruppe auf rund 309 Millionen US-Dollar. Zu diesen Verlusten zählen aufsehenerregendedentwie der Hack von Atomic Wallet (100 Millionen US-Dollar), CoinEx (70 Millionen US-Dollar), Alphapo (60 Millionen US-Dollar), Stake, CoinsPaid und weitere. Die Expertise der Lazarus-Gruppe bei der Durchführung komplexer Angriffe macht sie zu einem ernstzunehmenden Problem für Strafverfolgungsbehörden weltweit.
Das Jahr 2023 war von mehreren bedeutenden Hackerangriffen geprägt, die die Krypto-Community erschütterten. Der verheerendste davon war der Angriff auf die Peer-to-Peer-Handelsplattform Mixin Network, der Krypto-Investoren Verluste von über 200 Millionen US-Dollar bescherte.
An zweiter Stelle folgte der Angriff auf die Kreditplattform Euler Finance mit einem Schaden von 197 Millionen US-Dollar, dicht gefolgt vom Hack des Cross-Chain-Bridge-Protokolls Multichain mit einem Schaden von 126 Millionen US-Dollar. Diese schwerwiegenden Sicherheitslücken verdeutlichen die Schwachstellen im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) und unterstreichen die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen.
Hacking vs. Betrug: Ein krasser Gegensatz
Eine bemerkenswerte Erkenntnis des Immunefi-Berichts ist der eklatante Unterschied zwischen den durch Hackerangriffe und den durch Betrug verursachten Verlusten. Von den Gesamtverlusten in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar ließen sich lediglich 103 Millionen US-Dollar auf klardentBetrugsmaschen wie Rug Pulls trac. Demgegenüber gingen über 1,6 Milliarden US-Dollar durch Hackerangriffe und Sicherheitslücken verloren.
Diese Divergenz wirft Fragen hinsichtlich der Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen innerhalb der Kryptoindustrie auf, insbesondere im DeFi Sektor.
Überraschenderweise stammte der Großteil der Verluste in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar von Protokollen, die sich als dezentralisiert ausgaben. Dies verdeutlicht die inhärenten Risiken von DeFi -Plattformen, auf denen Angreifer Smarttracund Code-Schwachstellen ausnutzen können.
Umgekehrt beliefen sich die Verluste zentralisierter Finanzinstitute (CeFi) auf 409 Millionen US-Dollar und lagen damit deutlich darunter. Die Krypto- Community steht weiterhin vor der Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen den Prinzipien der Dezentralisierung und dem Gebot robuster Sicherheit zu finden.
Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr
Positiv zu vermerken ist, dass die Verluste von 1,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 einen Rückgang von über 52 % gegenüber dem Vorjahr bedeuten. Im Jahr 2022 meldete die Blockchain-Sicherheitsplattform Chainalysis gestohlene Gelder in Höhe von über 3,8 Milliarden US-Dollar.
Diese Reduzierung der Verluste ist zwar erfreulich, bedeutet aber keineswegs, dass die Bedrohung durch Cyberkriminalität für die Kryptoindustrie vollständig gebannt ist. Vielmehr unterstreicht sie die dringende Notwendigkeit kontinuierlicher Verbesserungen der Sicherheitsmaßnahmen und der Anwendung bewährter Verfahren im gesamten Ökosystem.
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