Ethereum Entwickler in der Türkei wegen mutmaßlichen Missbrauchs des Blockchain-Netzwerks festgenommen

- Ethereum -Entwickler Federico Carrone wurde in der Türkei wegen angeblichen Missbrauchs von Ethereumstundenlang festgehalten.
- Die Anschuldigung steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit Datenschutzbestimmungen und Carrones Forschung zu diesem Thema.
- Trotz der zunehmenden Akzeptanz von Kryptowährungen bestehen weiterhin rechtliche Unsicherheiten und Risiken im Bereich Datenschutz und Selbstverwahrung.
Ethereum Entwickler Federico Carrone, bekannt unter dem Pseudonym „Fede's Intern“, hat die Türkei nach stundenlanger Festnahme verlassen. In einem Beitrag auf X erklärte er, die Behörden hätten ihn in Izmir festgenommen, weil er angeblich anderen beim Missbrauch des Netzwerks geholfen habe.
Der Entwickler, der an der Zero-Knowledge-Technologie (ZK) arbeitet und an mehreren anderen Ethereum -Infrastrukturprojekten , sagte auf X , dass er am Flughafen wegen einer anhängigen Strafanzeige im Land angehalten wurde.
Sein erster Beitrag lautete:
„Ich bin in der Türkei, in Izmir. Man hat meinem Anwalt gesagt, ich hätte Leuten geholfen,ethereum zu missbrauchen, und es könnte zu einer Anklage gegen mich kommen. Sie können sich vorstellen, was das bedeutet. Es ist offensichtlich falsch, wir sind doch nur Infrastrukturentwickler.“
Er gab an, in das Land gereist zu sein, um sich mit Geschäftspartnern eines DeFi -Projekts zu treffen und Kontakte in der türkischen Weinbranche zu knüpfen. Die Behörden verweigerten ihm jedoch die Einreise mit der Begründung, er müsse aufgrund eines gegen ihn laufenden Verfahrens vor Gericht erscheinen.
Nach stundenlanger Festnahme wegen eines Vorfalls, der offenbar mit einem Datenschutzprotokoll zusammenhängt, wurde er schließlich freigelassen und durfte das Land verlassen. Er betonte, dass dies den gemeinsamen Bemühungen mehrerer Beteiligter und Freunde, darunter auch Mitglieder der Ethereum Community, zu verdanken sei.
Dennoch versprach Fedes Praktikant, den Fall anzufechten, und merkte an, dass die türkischen Anwälte des Teams bereits an einer Verteidigungsstrategie arbeiteten. Er fügte hinzu, dass er erst nach Abschluss des Verfahrens vollständige Informationen geben könne.
Blockchain-Datenschutztools dürften im Mittelpunkt rechtlicher Auseinandersetzungen stehen
Obwohl der Entwickler nicht viele Informationen zu dem laufenden Verfahren preisgab, verriet er, dass sein Teamdentin den letzten Jahren mit mehreren anderen Vorfällen konfrontiert war. Er merkte an, dass die Behörden ihn kontaktierten, als von Tornado Cash Mitbegründer
Tutela ist eine wissenschaftliche Arbeit mit zugehörigem Code, die den Datenschutz von Nutzern auf Ethereum und Tornado Cashanalysierte. Carrone ist einer der Mitwirkenden. Die Arbeit zeigte, dass die De-Anonymisierung von Nutzern möglich ist, obwohl Carrone angab, dass sein Team keine weiteren Arbeiten zu diesem Thema durchgeführt hat.

Ob dies nun der Grund für seine jüngste Festnahme ist, ist unklar. Der Entwickler kritisierte jedoch den jüngsten Trend, dass Regierungen Softwareunternehmen ins Visier nehmen, die an Datenschutztools arbeiten, und merkte an, dass solche Maßnahmen niemanden zum Kriminellen machen.
Er sagte:
„Code zu schreiben, um Transaktionen privat zu gestalten, macht einen nicht zum Kriminellen. Kriminelle sind diejenigen, die das Gesetz brechen. Würde irgendjemand Linus Torvalds ins Gefängnis stecken, nur weil jemand eine Rakete gebaut hat, die den Linux-Kernel nutzt?“
Interessanterweise scheint der Entwickler die Erfahrung nicht verbittert zu nehmen. Stattdessen betonte er seine Liebe zur türkischen Kultur und fügte hinzu, dass er seine formellen Kontakte und Beziehungen zu Regierungsbehörden und Gleichgesinnten vertiefen wolle.
Die Krypto-Community äußert Bedenken hinsichtlich Klagen gegen Softwareentwickler
Derdent verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Blockchain-Entwickler stehen, insbesondere jene, die an Datenschutztechnologien arbeiten. Der Entwickler von Tornado Cash Roman Storm, wurde kürzlich wegen des Betriebs eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts verurteilt.
Obwohl er in zwei anderen Anklagepunkten, die mit deutlich höheren Strafen geahndet wurden, einer Verurteilung entging, drohen ihm nun aufgrund der gegen ihn erhobenen Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft. Viele sehen darin eine Fortsetzung dieses Trends.
Gründer von Bankless Sean Adams, bezeichnete den Vorfall in Carronedent zutiefst beunruhigend, insbesondere da Istanbul als Austragungsort für die DevCon 2026 vorgeschlagen wurde.
Die Krypto-Interessenvertretung Coin Center wies ebenfalls auf Bedenken hinsichtlich des Vorgehens der Behörden gegen Entwickler hin. In einem kürzlich erschienenen Bericht zu politischen Entwicklungen in der Kryptoindustrie merkte die Gruppe an, dass die Fälle von Tornado Cash und der Samourai-Wallet besorgniserregende Anzeichen seien, und fügte hinzu, dass Datenschutzprotokolle und Selbstverwahrungstools weiterhin mit Rechtsunsicherheit und Verfolgung konfrontiert seien.
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