EOS erhält von Weiss aufgrund von Zentralisierungsbedenken eine Herabstufung im Ranking

EOS-Preisanalyse 2019
Viele erinnern sich noch daran, dass Weiss Crypto Ratings EOS im November 2018 als eine der drei vielversprechendsten Blockchain-Plattformen einstufte. Doch nun erklärt die Agentur, dass aufgrund zunehmender Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung eine massive Herabstufung dieses Rankings notwendig sei.
Dies ist ein ziemlicher Schock, da WCR EOS erst vor Kurzem wieder zu einer der besten Blockchain-Plattformen gekürt hatte. Selbst nach der Implementierung des Block.one-Frameworks lief das Netzwerk einwandfrei, weshalb kaum etwas auf eine solche Abneigung seitens WCR hindeutete.
Viele Experten werfen WCR jedoch Nachlässigkeit in der Forschungsphase von EOSvor, da die Kryptowährung aufgrund ihrer zentralisierten Struktur bereits Kritik hervorgerufen hat. Viele bezeichnen sie als Blockchain-lose Plattform, die gleichzeitig eine Blockchain darstellt.
Viele Experten äußerten bereits Skepsis gegenüber Weiss' Bewertungskriterien. Einer von ihnen meinte, EOShabe zwar Potenzial als Plattform, sei aber noch weit davon entfernt, über Bitcoin unter allen Kryptowährungen zu stehen. Dies deutete möglicherweise auf einen Fehler in den Bewertungskriterien der Agentur hin, da die Krypto-Community der Meinung des Experten nahezu einhellig zustimmte.
Der Grund für Weiss' schnellen Meinungswechsel liegt in der Implementierung des Konsensalgorithmus. Die Implementierung von Block.one sollte die EOS -Blockchain neben Skalierbarkeit auch dezentralisieren. Letztendlich entschied man sich jedoch, die Dezentralisierung zu ignorieren und den Fokus stattdessen auf Sicherheit und Skalierbarkeit zu legen.
Weiss hätte dies viel deutlicher erkennen müssen, weshalb es nun von der gesamten Community kritisiert wird.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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