Tom Emmer unterstützt Gesetzesentwurf zum Ausschluss von Gary Gensler aus der SEC

- Der Kongressabgeordnete Tom Emmer und der Kongressabgeordnete Warren Davidson aus Ohio führen gemeinsam den SEC-Stabilisierungsgesetzentwurf an, der den Vorsitzenden Gary Gensler von der Securities and Exchange Commission (SEC) abberufen soll.
- Emmer kritisiert den SEC-Vorsitzenden dafür, dass er die Wall Street gegenüber der breiten Bevölkerung bevorzuge, und bezeichnet ihn als „ebenso ineffektiv wie inkompetent“.
Der US-Kongressabgeordnete Tom Emmer, Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, unterstützt nachdrücklich einen Gesetzentwurf zur Absetzung des Vorsitzenden Gary Gensler von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC). Emmer, bekannt für seine offene Kritik an der Finanzmarktregulierung, führt den Gesetzentwurf zur Stabilisierung der SEC gemeinsam mit dem Kongressabgeordneten Warren Davidson aus Ohio an. Diese Gesetzesinitiative zeugt von wachsender Unzufriedenheit unter den Abgeordneten mit Genslers Führung der SEC.
Emmers Kritik: „Die SEC hält zu Wall Street, nicht zu den Menschen in der Stadt.“
In einer scharfen Stellungnahme kritisierte Kongressabgeordneter Emmer Genslers Amtszeit bei der SEC und warf der Aufsichtsbehörde vor, die Interessen der Wall Street über die der breiten Bevölkerung zu stellen. Emmer ist ein lautstarker Verfechter der Kryptowährungsbranche und geriet immer wieder mit Gensler wegen der Vorgehensweise der SEC bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte aneinander. Emmer bezeichnete Gensler zuvor als „ebenso ineffektiv wie inkompetent“ und betonte seine Überzeugung, dass Gensler in der sich rasant verändernden Finanzwelt nicht die richtige Führungskraft für die SEC sei.
Emmer ist mit seinen Bedenken hinsichtlich Genslers Führung nicht allein. Auch Kongressabgeordneter Davidson, Mitinitiator des Gesetzentwurfs, äußerte die Überzeugung, dass 2024 ein günstiger Zeitpunkt wäre, um den Vorsitzenden Gensler von seinem Posten zu entfernen. Er ging sogar so weit, die SEC als „korrupt“ zu bezeichnen und unterstrich damit eine weit verbreitete Kritik unter den Abgeordneten an der Vorgehensweise der SEC im Bereich der Kryptowährungsregulierung.
Genslers kontroverse Haltung zu Kryptowährungen
Einer der Hauptstreitpunkte betrifft Genslers Ansatz zur Regulierung von Kryptowährungen. Kritiker argumentieren, dass die SEC unter seiner Führung in ihren Entscheidungen bezüglich digitaler Vermögenswerte keine Unparteilichkeit bewiesen habe. Dies betrifft unter anderem Verzögerungen bei der Genehmigung von Spot- Bitcoin -ETF- Anträgen und das gesamte regulatorische Umfeld für Kryptowährungen.
Genslers Führungsrolle wurde auch wegen ihres – aus Sicht mancher – „übermäßigen Einflusses“ auf die Gestaltung von Finanzmarktregulierungen kritisiert. Der New Yorker Kongressabgeordnete Ritchie Torres (Demokrat) stellte Genslers Rolle infrage und bezeichnete ihn als „Politiker, der sich als Regulierungsbehörde ausgibt“. Torres, ein Befürworter der Kryptowährungsbranche, ist der Ansicht, dass Genslers Befugnisse im Kryptobereich, insbesondere im Hinblick auf „trac“, neu bewertet werden müssen.
Der Kongressabgeordnete Steven Horsford aus Nevada äußerte Bedenken hinsichtlich der potenziell negativen Auswirkungen der Gensler-Regulierung auf kleine Unternehmen. Er betonte die Notwendigkeit, dass sich die Regulierungen an die Dynamik der Wirtschaft anpassen müssten, und warnte vor übermäßig aggressiven Regulierungsansätzen, die Minderheiten und bestimmte Branchen unverhältnismäßig stark treffen könnten.
Beamte der Biden-Regierung äußern Bedenken
Selbst innerhalb des demokratischen Lagers sind Bedenken hinsichtlich Genslers Regulierungsstrategie aufgekommen. Vertreter der Biden-Regierung, darunter Michael Hsu, der amtierende Leiter der Währungsaufsicht, und Michael Barr, der stellvertretende Vorsitzende des Federal Reserve Systems, haben Vorbehalte gegen die vorgeschlagenen Änderungen der SEC-Verwahrungsregeln geäußert. Diese Änderungen könnten erhebliche Auswirkungen auf Finanzinstitute und Bankbilanzen haben.
Im November betonte der Abgeordnete Wiley Nickel aus North Carolina, wie wichtig es sei, dass der Kongress bei Entscheidungen der Regulierungsbehörden, einschließlich der SEC, eine Rolle spiele. Er forderte die Regulierungsbehörden auf, einen ausgewogeneren und branchenfreundlicheren Ansatz zu verfolgen, anstatt sich ausschließlich auf Durchsetzungsmaßnahmen zu verlassen.
Um diesen Bedenken zu begegnen, brachten Emmer und Davidson Anfang des Jahres den SEC-Stabilisierungsgesetzentwurf ein. Dieser Gesetzentwurf zielt auf eine Umstrukturierung der SEC ab, indem er die Macht des Vorsitzenden beschneidet und einen zusätzlichen Kommissar in die Kommission beruft. Außerdem wird die Position eines Exekutivdirektors geschaffen, der die laufenden Geschäfte überwacht und so die Entscheidungsfindung innerhalb der Aufsichtsbehörde neu ausrichten soll.
Während die Debatte um die Führung der SEC weiter an Schärfe gewinnt, bleibt die Zukunft der SEC ungewiss. Der Gesetzentwurf von Emmer und Davidson heizt die Debatte zusätzlich an und unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit der Abgeordneten mit der Ausrichtung der Finanzmarktregulierung in den Vereinigten Staaten. Ob dieser Gesetzesvorstoß an tracgewinnt und zu Genslers Absetzung führt, wird von Kritikern wie Befürwortern seiner Amtszeit bei der SEC genau beobachtet werden.
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