Die Zentralbanken der Schwellenländer ergreifen Maßnahmen gegen den steigenden Dollar

- Die Zentralbanken der Schwellenländer, von Brasilien bis Südasien, haben Wege gefunden, den wachsenden Dollar auszugleichen.
- Währungsstratege Christopher Wong sagte, dass der Kampf gegentronDollar-Trend schwierig sei.
- Seit Ende September ist der MSCI Emerging Markets Currency Index um 3,3 % gefallen.
Die Zentralbanken der Schwellenländer, von Brasilien bis Südasien, haben Wege gefunden, den wachsenden Dollar auszugleichen.
Laut einem Bericht erklärte Gouverneur Eli Remolona am Freitag, die philippinische Zentralbank beobachte den Kursverfall des Peso genau und interveniere auf den Devisenmärkten. Indonesien versprach, die Rupiah (IDR) zu stützen, um die Märkte zu stabilisieren, während Brasilien angab, vergangene Woche 14 Milliarden US-Dollar zur Stärkung des Real (BRL) ausgegeben zu haben.
Die Entwicklungsländer stehen unter zunehmendem Druck. Die indische Rupie und der brasilianische Real erreichten historische Tiefstände, und der südkoreanische Won fiel auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren. Eine schwächere Währung kann die Inflation verschärfen und die Kosten für den Schuldendienst jener Länder erhöhen, die auf Auslandskredite angewiesen sind.
Währungsstratege Christopher Wong sagte, der Kampf gegen dentronDollar-Trend sei schwierig, und „Interventionen in einem solchen Umfeld können das Tempo der Währungsabwertung nur verlangsamen. Trotzdem müssen Zentralbanken möglicherweise weiterhin eine Kombination aus verbalen und faktischen Interventionsinstrumenten einsetzen.“.
Die Währungen der Schwellenländer verzeichneten einen deutlichen Quartalsrückgang

Seit Ende September ist der MSCI Emerging Markets Currency Index um 3,3 % gefallen – der stärkste Quartalsrückgang seit zwei Jahren.
Die Herausforderungen werden dadurch noch verschärft, dass die US-Notenbank Federal Reserve einen vorsichtigeren Kurs verfolgt. Dies wird im nächsten Jahr zu weniger Zinssenkungen und verstärkten Inflationssorgen führen.
AngesichtstronDollars sind die Zentralbanken der Schwellenländer bereit, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Währungen vor einem zu starken Wertverfall zu bewahren und noch größeren wirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Südkorea kündigte am Freitag an, die Obergrenze fürtracvon Banken um 50 % seiner Devisenreserven zu erhöhen. Dieser Schritt soll mehr Kapital ins Land locken und so das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkttrac. Gleichzeitig intervenierte die chinesische Zentralbank, um den Yuan zu stützen, und setzte ihren täglichen Referenzkurs deutlich höher an als vom Markt erwartet.
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Noor Bazmi
Noor Bazmi ist Mitglied des Cryptopolitan -Nachrichtenteams und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften. Sie berichtet über Blockchain, Kryptowährungen, künstliche Intelligenz, Big Tech, den Markt für Elektrofahrzeuge, die Weltwirtschaft und politische Kurswechsel. Um ein internationales Publikum zu erreichen, absolviert sie derzeit ein Marketingstudium.
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