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Elon Musks Grok ist jetzt für alle X-Nutzer kostenlos

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
Grok
  • Der KI-Chatbot Grok von Elon Musk entfernt seine Bezahlschranke und gewährt allen X-Nutzern kostenlosen Zugang.
  • Nutzer ohne Premium-Abo können mit Grok interagieren, indem sie alle zwei Stunden bis zu 10 Fragen stellen. Dabei werden täglich nur drei Bildanalysen durchgeführt und vier Bilder generiert.
  • Musk hat seinen Rechtsstreit mit Microsoft, OpenAI und dessen CEO Sam Altman verschärft und ihnen monopolistische Praktiken im KI-Sektor vorgeworfen.

Elon Musks KI-Chatbot Grok ist nun offiziell kostenlos zugänglich. Grok wurde 2023 von Musks xAI vorgestellt und nahtlos in X (ehemals Twitter) integriert. Bisher war der Zugriff auf den Chatbot jedoch an ein X-Premium-Abonnement gebunden.

Am Freitag bemerkten mehrere Nutzer die Änderung, die es Nicht-Premium-Abonnenten ermöglicht, alle zwei Stunden bis zu zehn Nachrichten an Grok zu senden.

Grok ist ein „humorvoller KI-Assistent“, der letztes Jahr von xAI vorgestellt wurde. Er war jedoch ausschließlich Premium-Abonnenten zu einem Preis ab 8 US-Dollar pro Monat oder 84 US-Dollar pro Jahr zugänglich. Musks xAI startete letzten Monat die Tests einer kostenlosen Variante des KI-Tools in ausgewählten Regionen wie Neuseeland.

Durch eine verbesserte Zugänglichkeit soll Grok potenziell in die Lage versetzt werden, mit den bereits verfügbaren kostenlosen Chatbot-Bildern zu konkurrieren.

Alles, was Sie über Grok wissen müssen 

Grok ist bekannt für seine Konversationsfähigkeiten, fungiert aber auch als vielseitiger KI-Assistent. Er unterstützt Nutzer bei der Recherche und Erklärung von Trendthemen, bietet Programmierhilfe und kann Kundenanfragen für Geschäftskunden problemlos verwalten.

Der KI-Chatbot ist außerdem ein generatives KI-Modell, das auf Zehntausenden von GPUs unter Verwendung der auf X.

Obwohl xAI noch keine offizielle Bestätigung veröffentlicht hat, dass Grok für alle Nutzer verfügbar ist, haben bereits viele Nutzer ihre Erfahrungen mit Grok ohne Abonnement mitgeteilt.

Da diese Funktion jedoch allen Benutzern zugänglich ist, unterliegt sie bestimmten Einschränkungen.

Nutzer ohne Premium-Abo können mit dem KI-Tool interagieren, indem sie alle zwei Stunden bis zu 10 Fragen stellen. Gemäß den Vorgaben des Chatbots sind sie jedoch auf drei Bildanalysen und vier generierte Bilder pro Tag beschränkt.

Abonnenten der Premium- und Premium+-Tarife von X, die 7 bzw. 14 US-Dollar pro Monat kosten, erhalten erweiterten Zugriff, einschließlich der Möglichkeit, täglich bis zu 50 Fragen zu stellen.

Grok im Vergleich zu seinen Konkurrenten

Die Entscheidung, Grok AI frei zugänglich zu machen, hat den Wettbewerb unter Chatbots, darunter ChatGPT und Googles Gemini, verschärft.

ChatGPT 4, die neueste Version, ermöglicht es Nutzern, alle fünf Stunden zehn Anfragen zu stellen, obwohl es sich bei beiden um dialogbasierte KI-Systeme handelt. Im Gegensatz dazu dürfen Grok-Nutzer ohne Abonnement alle zwei Stunden zehn Anfragen an den Chatbot richten.

Obwohl der Konversationsstil von ChatGPT überwiegend formell ist, neigt Grok AI eher zu einem informellen Stil, wie Benutzer bemerkt haben.

Darüber hinaus haben mehrere Nutzer bestätigt, dass das Tool Fragen beantwortet, die ChatGPT nicht beantwortet. Außerdem kann Grok auf Echtzeitdaten zugreifen, während ChatGPT hauptsächlich mit vorab trainierten Daten arbeitet.

Musk deutete an, dass sein KI-Tool weiterentwickelt werden könnte, beispielsweise durch die Fähigkeit, Dokumente in Formaten wie PDFs und Word-Dateien zu verarbeiten. Diese Eigenschaften könnten Grok helfen, sich in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt zu profilieren.

Was könnte Musks Ziel im Bereich der KI mit diesem Wandel verfolgen?

Dieses Update kommt zur rechten Zeit, da xAI, Musks KI-Unternehmen, kürzlich 6 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln erhalten hat und nun mit über 40 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Ein Teil dieser Mittel fließt in den Ausbau des Supercomputerzentrums von xAI in Memphis, Tennessee. Dort befindet sich Colossus, ein leistungsstarker Supercomputer, der für Musks KI-Ambitionen im Wettbewerb mit OpenAI von entscheidender Bedeutung ist.

Darüber hinaus hat Musk im Zuge dieser Expansion seinen Rechtsstreit mit OpenAI und dessen CEO Sam Altman verschärft. Er hat nun auch Microsoft in das Verfahren einbezogen und wirft beiden Unternehmen monopolistische Praktiken im KI-Sektor vor.

 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Florence Muchai

Florence Muchai

Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.

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