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Die EZB experimentiert mit einem privaten CBDC-Zahlungssystem.

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Die EZB experimentiert mit einem privaten CBDC-Zahlungssystem.

Ein privates CBDC-Zahlungssystem könnte bald Realität werden. Die Europäische Zentralbank hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass ein digitales Zentralbankwährungssystem mit maximalem Datenschutz für die Nutzer mithilfe geeigneter Mechanismen entwickelt werden kann. Der Bericht mit dem Titel „Anonymität in digitalen Zentralbankwährungen untersuchen“ konzentrierte sich auf die Entwicklung eines Proof-of-Concept für eine digitale Zentralbankwährung, die ihren Nutzern höchste Sicherheit und absolute Privatsphäre bieten soll.

Die Vorteile für die Öffentlichkeit wurden ausführlich erläutert, ebenso wie die Auswirkungen auf die europäischen Finanzsysteme. Accenture und R3 waren an der Entwicklung dieses speziellen Proof of Concept beteiligt.

Der Prototyp eines privaten CBDC-Zahlungssystems verspricht Großartiges

Das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) nutzte die Corda-Plattform für den Machbarkeitsnachweis. Das Projekt umfasste die üblichen Beteiligten wie eine Geldwäschebekämpfungsbehörde, eine Zentralbank und zwei weitere Intermediäre. Für den Transfer von Vermögenswerten zwischen zwei Parteien wird für jede an der Transaktion beteiligte Partei ein eigener Netzwerkknoten namens CorDapp erstellt.

Eine Lösung zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung ist im Proof of Concept (PoC) selbst integriert. Sie umfasst Compliance-Verfahren und -Vorschriften zum Schutz derdent. Die Nutzerinformationen bleiben sowohl vor den Intermediären als auch vor der Zentralbank verborgen. Der Notar hat keinen Zugriff auf die Transaktionshistorie, die Adressen der Nutzer oder die Transaktionswerte.

Das Projekt zeigte deutlich, wie ein einfaches privates CBDC-Zahlungssystem geschaffen werden kann, das den Nutzern Anonymität bei kleineren Transaktionen bietet und gleichzeitig Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bei Transaktionen mit hohem Wert verhindert.

Es gibt noch Raum für Verbesserungen.

Obwohl das Projekt erfolgreich war, besteht weiterhin Verbesserungspotenzial. Erstens muss der Informationsfluss für die Beteiligten weiter eingeschränkt werden. Zweitens muss die Möglichkeit der Nutzer, ohne Intermediär auf das private CBDC-Zahlungssystem zuzugreifen oder es zu nutzen, verbessert werden. Um den Datenschutz weiter zu erhöhen, müssen Enklaven-Computing und rotierende öffentliche Schlüssel in das System integriert werden.

Interoperabilität und Skalierbarkeit sind weitere wichtige Punkte, die geklärt werden müssen. Der Proof of Concept (PoC) ging nicht darauf ein, wie das System in ein Echtzeit-Bruttoabwicklungssystem integriert werden soll. Dies geschieht, nachdem die EZB mitgeteilt hatte, dass Stablecoins eine Bedrohung für die globale Währungshoheit darstellen.

Bildquelle: Pixabay

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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