dYdX übertrifft Uniswap nach dem Wechsel zu Cosmos beim täglichen Handelsvolumen

dYdX übertrifft Uniswap nach dem Wechsel zu Cosmos beim täglichen Handelsvolumen
- Die dezentrale Börse dYdX hat Uniswap nach der Migration von Ethereum zu Cosmosbeim täglichen Handelsvolumen überholt und innerhalb von 24 Stunden 757 Millionen US-Dollar erreicht.
- Der Fokus der Plattform auf den Handel mit unbefristeten Futures und ihr Übergang zu einer „vollständig dezentralisierten“ Blockchain mit verbessertem Handelsdurchsatz und niedrigeren Transaktionskosten wurden positiv aufgenommen.
Die dezentrale Börse (DEX) dYdX hat kürzlich Uniswap, einen langjährigen Marktführer der Branche, mit dem höchsten täglichen Handelsvolumen überholt, wie Daten. Dieser Erfolg stellt einen bedeutenden Meilenstein für dYdX dar, insbesondere nach der strategischen Migration von der Ethereum Blockchain in das Cosmos Ökosystem.
dYdXs strategischer Schritt zu Cosmos
Der Wechsel von dYdX zu Cosmos mit seiner Version-4-Plattform (v4) hat in der Krypto-Community großes Interesse geweckt. Die Entscheidung der Plattform, Ethereumtrotz dessen großer Nutzerbasis und höherer Transaktionskosten den Rücken zu kehren, sorgte zunächst für Verwunderung. Die jüngsten Handelsdaten von CoinMarketCap deuten jedoch auf einen triumphalen Erfolg für dYdX hin. Innerhalb von 24 Stunden verzeichnete der v4-Markt auf Cosmos ein beeindruckendes Handelsvolumen von 757 Millionen US-Dollar und übertraf damit Uniswap v3 mit 608 Millionen US-Dollar sowie sogar dYdX' eigenen v3-Markt auf Ethereummit 567 Millionen US-Dollar.
Dieser sprunghafte Anstieg des Handelsvolumens ist kein einmaliger Ausreißer; seit dem Start verzeichnet dYdX v4 ein kumuliertes Handelsvolumen von 17,8 Milliarden US-Dollar. Auch die Performance der Plattform im Jahr 2023 war bemerkenswert: Der v3-Markt erreichte ein jährliches Handelsvolumen von über einer Billion US-Dollar. Diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll den strategischen Wechsel von dYdX zum Cosmos Ökosystem.
Die Attraktivität von dYdX und dezentraler Finanzierung
dYdX hat sich durch seinen Fokus auf den Handel mit Perpetual Futures hervorgetan. Diesetracohne Verfallsdatum ermöglichen es Anlegern, auf die Kursbewegungen von Basiswerten zu spekulieren, ohne dass eine physische Abwicklung erforderlich ist – ein Merkmal, das im herkömmlichen Futures-Handel üblich ist. Dieser innovative Ansatz im Futures-Handel entspricht den Präferenzen moderner Anleger im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi).
Paul Veradittakit von Pantera Capital erläutert, warum Plattformen wie dYdX immer tracwerden. Er verweist auf den dringenden Bedarf an hohem Durchsatz und kontinuierlichen Handelsmöglichkeiten im DeFi Bereich und betont, wie überhöhte Gasgebühren in Netzwerken wie Ethereum die Gewinne der Nutzer und die Attraktivität von Handelsplattformen insgesamt mindern können.
Der jüngste Aufschwung der dYdX-Plattform v4 ist darauf zurückzuführen, dass sie einen hohen Durchsatz für kontinuierliches Trading bei niedrigen Gasgebühren bietet. dYdX nutzt Cosmos SDK, um einen verbesserten Handelsdurchsatz, reduzierte Transaktionskosten und eine maßgeschneiderte On-Chain-Logik für anspruchsvolle und hochfrequente Handelsaktivitäten zu ermöglichen.
Der Erfolg von dYdX in seiner neuen Form unterstreicht nicht nur die Anpassungsfähigkeit der Plattform, sondern signalisiert auch einen potenziellen Wandel in der DeFi Landschaft. Die Migration der Plattform zu einer vollständig dezentralisierten Blockchain mit Version 4 entspricht im Gegensatz zu ihren Vorgängerversionen den Anforderungen der DeFi Nutzer. Obwohl dYdX angekündigt hat, seinen Markt für Version 3 auf Ethereumschrittweise zu schließen, wurde noch kein defiDatum festgelegt.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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