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Do Kwons verzweifelter Versuch, der Auslieferung zu entgehen

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
Lesezeit: 2 Minuten,
Do Kwon
  • Do Kwon, Mitbegründer von Terraform Labs, legt angesichts von Bedenken hinsichtlich politischen Drucks Berufung gegen seine Auslieferung ein.
  • Kwon sieht sich in den USA und Südkorea Betrugsvorwürfen gegenüber, nachdem sein Krypto-Geschäft im Jahr 2022 zusammengebrochen war.
  • Sein US-amerikanischer Anwalt beantragt eine Verschiebung des Prozesses, damit Kwon während seiner Haftstrafe in Montenegro anwesend sein kann.

Do Kwon, Mitbegründer von Terraform Labs, hat erneut Berufung gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts von Montenegro eingelegt, den Auslieferungsanträgen der USA und Südkoreas stattzugeben. Kwon, der in einen Rechtsstreit verwickelt ist, sieht sich in beiden Ländern strafrechtlichen Anklagen, unter anderem wegen Betrugs, gegenüber, nachdem sein milliardenschweres Krypto-Unternehmen im Mai 2022 zusammengebrochen war.

Im November Do Kwon erfolgreich Berufung gegen die ursprüngliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Montenegro ein, der die Auslieferungsanträge als rechtlich zulässig erachtet hatte. 

Am 29. Dezember revidierte dasselbe Gericht jedoch überraschend seine Entscheidung und urteilte, dass die Auslieferungsanträge berechtigt seien. Kwons montenegrinischer Anwalt, Goran Rodic, gab diese Entwicklung bekannt und bestätigte, dass sie erneut Berufung eingelegt hätten und nun auf ein neues Urteil des Berufungsgerichts warteten.

Do Kwon: komplexe Rechtslage und politischer Druck

Laut Rodic argumentiert Kwons Anwaltsteam, dass die jüngste Entscheidung des High Court „die Bestimmungen des Gesetzes, des Europäischen Auslieferungsübereinkommens und des bilateralen Auslieferungsabkommens mit Amerika drastisch verletzt“. 

Darüber hinaus äußerte Rodic die Vermutung, dass politischer Druck auf das Gericht ausgeübt werden könnte, was sich auf den Ausgang des Auslieferungsverfahrens gegen Kwon auswirken und Bedenken hinsichtlich der Fairness des Gerichtsverfahrens aufwerfen könnte.

Do Kwon und ein Komplize wurden letztes Jahr in Montenegro wegen des Besitzes gefälschter amtlicher Dokumente verhaftet. Anschließend wurden sie zu vier Monaten Haft verurteilt. Während Kwon seine Haftstrafe in Montenegro verbüßt, ist das Land für die Genehmigung seiner Auslieferung und die Festlegung des Ziellandes zuständig.

Internationaler Rechtsstreit

Der Auslieferungsfall von Do Kwon hat aufgrund der globalen Auswirkungen der juristischen Probleme des ehemaligen Krypto-Moguls große Aufmerksamkeit erregt. Da sowohl in den USA als auch in Südkorea Anklage gegen ihn erhoben wurde, hat sich Kwons Auslieferung zu einem komplexen internationalen Rechtsstreit mit mehreren Gerichtsbarkeiten und Interessen entwickelt.

Während sich Kwons Rechtsstreit verschärft, hat sein US-amerikanischer Anwalt die Gerichte in den Vereinigten Staaten um eine Verschiebung des Wertpapierbetrugsprozesses gebeten, damit Kwon persönlich an der Verhandlung teilnehmen kann. Der Ausgang dieses Antrags ist ungewiss und verkompliziert die ohnehin schon komplizierten rechtlichen Auseinandersetzungen um den in Ungnade gefallenen Unternehmer zusätzlich.

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