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Do Kwon und sein Unternehmen Terraform wurden wegen Krypto- und Wertpapierbetrugs für schuldig befunden

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Do Kwon von Terraform
  • Die Jury befand Do Kwon und Terraform Labs des Betrugs an Anlegern für schuldig.
  • Der Prozess, der im Südbezirk von New York stattfand, dauerte neun Tage.
  • Die Verstöße bezogen sich auf den Verkauf von Krypto-Wertpapieren ohne ordnungsgemäße Registrierung.
  • Im Mittelpunkt des Falls standen der Stablecoin TerraUSD und der Luna-Token, deren Zusammenbruch einen Marktwertverlust von 40 Milliarden Dollar verursachte.

Das Urteil ist gefallen! Do Kwon und Terraform Labs wurden offiziell für die Irreführung ihrer Investoren schuldig gesprochen. Diese Entscheidung erging nach einem neuntägigen Prozess im Southern District of New York und markiert einen wichtigen Meilenstein sowohl für die Angeklagten als auch für die Krypto-Regulierung in den USA.

Der Fall entfaltet sich

Die im Prozess vorgelegten Beweise führten zu dem Schluss, dass Terraform Labs und Kwon entscheidende rechtliche Anforderungen umgangen hatten, insbesondere jene, die sich auf die Registrierung von Krypto-Wertpapieren gemäß dem Securities Act von 1933 beziehen. Dieser Fehler wurde nicht auf die leichte Schulter genommen und bildete die Grundlage für die Entscheidung der Jury.

Als Reaktion auf das Urteil der Jury zeigte sich die Enforcement Division der SEC unter der Leitung von Gurbir S. Grewal zufrieden und betonte die Schwere der Handlungen von Terraform Labs und Kwon. Ihnen wurde vorgeworfen, Anleger hinsichtlich der Stabilität und Zuverlässigkeit ihres algorithmischen Stablecoins Terra USD getäuscht und fälschlicherweise behauptet zu haben, ihre Blockchain werde von einer weit verbreiteten Zahlungsanwendung für Transaktionen genutzt. Diese Handlungen trugen, wie die SEC darlegte, direkt zu den erheblichen finanziellen Verlusten der Anleger und demmatic Wertverfall in Milliardenhöhe bei.

Terraform Labs reagierte enttäuscht auf das Urteil, focht die Entscheidung der Jury an und stellte die Befugnis der SEC zur Einleitung des Verfahrens in Frage. Diese Haltung lässt auf eine mögliche Fortsetzung der Rechtsstreitigkeiten schließen, während das Unternehmen seine nächsten Schritte prüft.

Die weiterreichenden Implikationen

Das Urteil gegen Terraform und Kwon fällt in eine Zeit verstärkter Maßnahmen der SEC gegen den Kryptowährungssektor, den SEC -Chef Gary Gensler aufgrund weit verbreiteter Verstöße und Fehlverhalten als „Wilden Westen“ bezeichnet hat. Dieser Fall verdeutlicht eindrücklich die potenziellen realen Konsequenzen einer Nichteinhaltung regulatorischer Vorgaben in der Kryptoindustrie.

Darüber hinaus reichen die rechtlichen Probleme für Terraform und Kwon über diesen Prozess hinaus. Der Zusammenbruch von TerraUSD und des zugehörigen Tokens Luna hat zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Schwierigkeiten geführt, darunter auch Anklagen wegen Betrugs. Kwon, der sich während des mutmaßlichen Betrugszeitraums in Südkorea und Singapur aufhielt, befindet sich in einer komplexen rechtlichen Lage mit Auslieferungsstreitigkeiten sowohl mit den USA als auch mit Südkorea, was seine und Terraforms juristische Probleme weiter verschärft.

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