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Ehemaliger Mitarbeiter stiehlt Nutzerdaten bei einem schweren Digitex-Hack

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Ein ehemaliger Mitarbeiter stahl Nutzerdaten bei einem schwerwiegenden Hackerangriff auf Digitex

Der Digitex-Hack hat die Kryptowelt heute in einem Monat voller schwerwiegender Datenpannen völlig überrascht. bZx und Coinbase aufwurde nun auch die Krypto-Derivatebörse Digitex von einem Hack getroffen. Gegen einen ehemaligen Mitarbeiter wird wegen des Verdachts des Diebstahls von Nutzerdaten ermittelt.

Es wird vermutet, dass die persönlichen Daten von rund 8.000 Nutzern bei einem schwerwiegenden Datenleck offengelegt wurden. Christina Comben von Digitex erklärte, dass ein ehemaliger Mitarbeiter wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an dem Angriff unter Verdacht stehe. Sie betonte jedoch, dass es sich bei der Börse um interne Sabotage und nicht um einen externen Angriff auf ihre Sicherheitssysteme gehandelt habe. Der ehemalige Mitarbeiter soll einen Interessenkonflikt mit Digitex gehabt haben.

Der Digitex-Hack endet im Februar mit einem Tiefpunkt

Die Kryptoindustrie erlebte im Februar eine schwere Reputationskrise. Berichte über schwerwiegende Hackerangriffe und Datenlecks haben das Vertrauen in DeFi und Kryptowährungen stark erschüttert. Das Unternehmen hat keine Details zu dem in den Digitex-Hack verwickelten Mitarbeiter veröffentlicht. Das Datenleck ereignete sich spätestens am 7.Februar .

Digitex ist eine dezentrale Krypto-Derivatebörse mit Sitz in Dublin. Die Börse richtet sich an Privatanleger und Investoren und bietet Peer-to-Peer-Handelslösungen. Zu ihren Hauptprodukten gehören Futures-tracund Perpetual Swaps, bei denen Händlern ein Hebel von bis zu 100x sowie Margin-Trading angeboten wird.

Der Digitex-Hack wurde von der Börse umgehend eingedämmt

gemeldet und erläutert Blogbeitrag von der Börse selbst Darin heißt es, ein manipulativer Ex-Mitarbeiter habe die Kontrolle über den Facebook-Account von Digitex übernommen. Anschließend habe er unverhohlen persönliche Nutzerdaten, die bei der Börse gespeichert waren, auf dem Social-Media-Kanal veröffentlicht. Der Beitrag, der E-Mail-Adressen der Nutzer enthielt, blieb zunächst unbemerkt. Nach seiner Entdeckung wurde er den Behörden gemeldet. Die zögerliche Reaktion von Facebook führte jedoch zu Verzögerungen, und es dauerte einige Zeit, bis die Krise unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Der Vorstandsvorsitzende von Digitex, Adam Todd, bestätigte den Hackerangriff auf Digitex und gab an, dass dieser von einem Insider verübt wurde. Er bezeichnete die Person als „unbedeutende, erbärmliche Person“. Die Börse hat sich aufgrund des Angriffs rechtliche Schritte eingeleitet.

Titelbild von Pixabay

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