Hackerangriff auf Coinhako zwingt Börse zur Aussetzung von Nutzerauszahlungen

Der Hackerangriff auf Coinhako hat die Börse veranlasst, Auszahlungen für Nutzer einzuschränken, um deren Vermögenswerte zu schützen. Die genaue Ursache und der Mechanismus des ausgeklügelten Angriffs werden derzeit untersucht. Die Einschränkungen für Nutzerauszahlungen werden bis auf Weiteres aufgehoben.
Coinhako ist eine Singapuransässige Kryptowährungsbörse, die vom Krypto-Experten Tim Draper unterstützt wird. Nutzer wurden heute offiziell darüber informiert, dass die Sendefunktion ihrer Konten deaktiviert wurde. Die zunehmenden Hackerangriffe im Kryptobereich erschüttern das Vertrauen der Anleger und schaden dem DeFi Sektor.
Der Hackerangriff auf Coinhako gibt weiterhin Rätsel auf
Die Börse gab zunächst an, die Einschränkungen bei Kontoauszahlungen seien auf routinemäßige Netzwerkwartungsarbeiten zurückzuführen. Diese Aussage wurde jedochtrac. Nun heißt es, die Börse sei Opfer eines schwerwiegenden Hackerangriffs geworden, der zu den Kontobeschränkungen geführt habe. Dieser Schritt soll unautorisierte Transaktionen verhindern, die die Angelegenheit weiter verkomplizieren könnten.
Die Details des Coinhako-Hacks sind weiterhin unklar. Die Börse hat bisher keine weiteren Erklärungen abgegeben, die Art und Ausmaß des Angriffs offenlegen könnten. Auch die Höhe des entstandenen Schadens wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben. Die über den offiziellen Telegram-Kanal der Börse kommunizierten präventiven Maßnahmen stießen in der Community auf wenig Gegenliebe.
Am 21. Februar 2020 erkannte unser System Transaktionsanomalien schnell. Dadurch konnten wir reagieren und die Zahl der Betroffenen gering halten.
Die Betroffenen wurden vollständig entschädigt. Hier ist eine Übersicht desdent 👇🏻
Für weitere Informationen trete dem Telegram-Kanal bei : https://t.co/y2TAdAyLLZ#coinhako pic.twitter.com/xBAAhfgsHb
– Coinhako (@coinhako) 27. Februar 2020
Berichten zufolge wurden rund 20 Coinhako-Konten gehackt. Ein Sprecher von Coinhako versicherte, dass die privaten Schlüssel der Nutzer sicher seien und die Wallets in keiner Weise kompromittiert wurden.
Der Hackerskandal um Coinhako könnte dem Ruf der Börse dent
Coinhako nahm 2014 den Handel mit Kryptowährungen auf, vorwiegend für Händler in Singapur. Die angebotenen Singapur-Dollar-Paare erfreuen sich großer Beliebtheit. 2019 wurden außerbörsliche (OTC) Kryptohandelslösungen eingeführt.
Yusho Liu, der Geschäftsführer von Coinhako, erklärte, die Kontobeschränkungen seien eine Gegenmaßnahme, um weitere Transaktionsverluste zu verhindern. Zudem seien die Benutzerpasswörter zurückgesetzt worden, um Identitätsdiebstahl vorzubeugendentNormale Transaktionen wie Handel, Einzahlungen und Auszahlungen in Fiatwährungen seien weiterhin uneingeschränkt möglich. Tim Draper hat sich bisher nicht zu dem Hackerangriff auf Coinhako geäußert.
Titelbild von Pixabay
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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