Warnung vor dem digitalen Dollar: Das Gegenteil von dem, worum es bei Kryptowährungen geht – Demirors

Meltem Demirors, Chief Strategy Officer bei Coinshares, warnte vor dem digitalen Dollar und erklärte, dieser stehe im krassen Gegensatz zu dem, wofür Kryptowährungen stehen. Er sei völlig anders, als Krypto-Enthusiasten denken. Im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum werde der digitale Dollar vollständig zentralisiert und von der Regierung kontrolliert.
Beispiel aus Schweden mit der Swish-App
Die Warnung vor dem digitalen Dollar wurde ausgesprochen, nachdem die Idee eines digitalen Dollars immer mehr Besessenheit auslöste, was laut Demirors beängstigend ist. Man spreche zwar über Schwedens Vorgehen, doch wie sie betont, nutzen in Schweden nur 13 % der Bevölkerung cash verglichen mit 70 % der US-Bürger, die wöchentlich Bargeld verwenden.
Die schwedischen Bürger nutzen die Swish-App, die Teil ihrer digitalen Wirtschaft ist. Sie ermöglicht schnelle und kostenlose Geldtransfers. Allerdings haben alle App-Nutzer ihre nationale ID mit ihrem Bankkonto verknüpft und dieses wiederum mit der App, die letztendlich mit ihren Mobilfunknummern verbunden ist. Somit haben die Nutzer all ihre Daten einer zentralen Instanz zur Verfügung gestellt.
Warnung vor digitalem Dollar – hat nichts mit Blockchain zu tun
den Vorschlag eines digitalen Dollars ein, um Spenden an US-Bürger im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie zu beschleunigen. Obwohl der Vorschlag nicht angenommen wurde, reichte er aus, um Krypto-Enthusiasten für das Konzept zu begeistern. Demirors erklärte jedoch, dass dieses Konzept nicht das sei, woran die Leute denken. Es habe nichts mit Blockchain oder Kryptowährungen zu tun.
Demirors twitterte daraufhin, es ginge nur darum, das Bankkonto mit der Regierung zu verknüpfen. Sobald die Regierung dies getan habe, habe der Nutzer praktisch all seine Daten an die Regierung abgegeben, auf die er derzeit keinen Zugriff habe. Dies sei das „Zeitalter beispielloserdentÜberwachung im Namen der Pandemiebekämpfung“.
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