Derivatehandel: Die SEC will den Regulierungsrahmen verbessern

- Die Verwendung von Derivaten unterliegt neuen Regelungen
- Der Vorsitzende der SEC lobt die Mitarbeiter der Kommission für ihre gute Arbeit.
Die US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat ihre Absicht erklärt, den Rechtsrahmen zu verbessern, in dem Investmentgesellschaften Derivate einsetzen.
Die Kommission war mit der Absicht in das Treffen gegangen, das Gesetz, das die Derivate regelt, zu ändern oder das bestehende Gesetz, das deren Verwendung regelt, abzuändern.
Es wurde jedoch beschlossen, die bestehenden Gesetze zu ändern. Diese neue Regelung verpflichtet registrierte Investmentgesellschaften zur Erstellung einer Risikomanagementrichtlinie.
Die neue Regelung berücksichtigt börsengehandelte Fonds (ETFs). Laut diesem neuen Gesetz haben ETFs mehr Spielraum für die Hebelwirkung. Das Gesetz erlaubt es Fonds und anderen Finanzinstituten außerdem, Kredite zu vergeben und Investitionen zu tätigen. Dies unterliegt bestimmten, an die jeweilige Transaktion geknüpften Bedingungen.
Die SEC argumentiert, dass diese neue Regelung die Interessen und Anliegen der Anleger schützen wird. Sie würde zudem den Entwicklungsstand der gesamten Branche verdeutlichen.
Die Kommission bekräftigt außerdem ihr Engagement für den Schutz der Interessen und Investitionen der Anleger in diesem Sektor.
Derivate werden eine wichtige Rolle spielen – SEC-Vorsitzender
Jay Clayton, der Vorsitzende der SEC, sagte, dass Derivate eine sehr wichtige Rolle beim Risikomanagement spielen werden.
Seinen Worten zufolge sind die Vorschriften für den Einsatz von Derivaten mittlerweile veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Sie entsprechen auch nicht mehr den aktuellen Entwicklungen in diesem Sektor.
Er hob ferner hervor, dass die Überprüfung der Verordnung der Kommission helfen werde, die Anleger besser zu schützen und potenziellen Anlegern ein gewisses Maß an Sicherheit zu bieten.
Clayton lobte anschließend die Arbeit der Mitarbeiter der Behörde.
Das neue Derivategesetz soll den Einsatz von Derivaten unterbinden, die möglicherweise nicht mit dem Investment Company Act vereinbar sind.
Es wird erwartet, dass das Gesetz innerhalb von 60 Tagen nach seiner Veröffentlichung im Federal Register in Kraft treten wird.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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