Obwohl die Blockchain-Technologie ein nachgewiesenes Potenzial für die Speicherung und Übertragung von Daten besitzt, wird sie selten in Entscheidungsprozessen wie Wahlen eingesetzt.
Um das zu ändern, hat Denver, eine Stadt in Colorado, USA, beschlossen, die Blockchain-Technologie zur Unterstützung der bevorstehenden Wahlen einzusetzen.
Diese Entwicklung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Voatz und Tusk Philanthropies. Das Projekt zielt darauf ab, im Ausland lebenden Wählern, Militärangehörigen und Menschen mit Behinderungen die Stimmabgabe zu erleichtern sowie die Berechnung und Speicherung der Stimmen zu ermöglichen.
Voatz hat bereits verschiedene Pilotprojekte durchgeführt, darunter die Vorwahlen des Bundesstaates im vergangenen Jahr. Darüber hinaus hat das Unternehmen mehr als fünfzehntausend Wählern die Teilnahme an seinen größten Wahlen ermöglicht.
Die Wähler müssen einen Antrag auf Briefwahl stellen und den Verifizierungsprozess über die mobile Anwendung Voatz durchlaufen, um ihre Stimmen zwischen dem 23. März und dem 7. Mai abgeben zu können.
Mithilfe der App entfällt für die Wähler das umständliche Ausdrucken und Einreichen von Papierkopien ihrer Anträge, wie es bei einer regulären Briefwahl erforderlich wäre. Darüber hinaus können die Nutzer dank Blockchain-Technologie überprüfen, ob ihre Stimmabgabe erfasst wurde.
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCC) ist ebenfalls daran interessiert, mit der Technologie zu arbeiten und hofft, dass sie die Sicherheit der Wahlen insgesamt erhöhen wird.
Darüber hinaus erklärte ein Vertreter der NCC, dass dies dazu beitragen würde, die Botschaft zu verbreiten, wie innovative Technologien wie Blockchain mehr Sicherheit im Cybersektor schaffen.
Der Erfolg dieser Wahl könnte viele andere Staaten dazutrac, Blockchain für ähnliche Zwecke einzusetzen. Ein Scheitern könnte jedoch auch das genaue Gegenteil bewirken.
Denver führt Blockchain für Wahlen ein