Dell sichert sich einen 5-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Elon Musks xAI für KI-Server

- Dell finalisiert noch in diesem Jahr einen Vertrag über 5 Milliarden Dollar zur Lieferung von KI-Servern mit Nvidia GB200-Chips an Elon Musks xAI.
- xAI erweitert seine Supercomputeranlage in Memphis und nutzt Server von Dell, um seinen KI-Chatbot Grok zu betreiben.
- Dells KI-Server-Absatz boomt und soll bis 2026 14 Milliarden Dollar erreichen; die Aktie stieg nach Bekanntwerden des Deals um 4 %.
Laut einem Bericht von Bloomberg steht Dell Technologies kurz vor dem Abschluss eines 5-Milliarden-Dollar-Vertrags zur Lieferung KI-optimierter Server an Elon Musks KI-Startup xAI. Dertrac, der sich in der Endphase befindet, sieht vor, dass Dell noch in diesem Jahr leistungsstarke KI-Systeme mit Nvidias GB200-Halbleitern an xAI liefert.
Dem Bericht zufolge werden zwar noch einige Details besprochen, die Kernvereinbarung steht jedoch fest. Der Deal festigt Dells Rolle als wichtiger Anbieter von KI-Infrastruktur, da Unternehmen fieberhaft nach fortschrittlicher Rechenleistung suchen, um den steigenden KI-Bedarf zu decken.
xAI erweitert die KI-Infrastruktur mit den Hochleistungsservern von Dell
Elons xAI, das als direkter Konkurrent von OpenAI gegründet wurde, hat seine KI-Rechenkapazität rasant ausgebaut. Das Rechenzentrum in Memphis, das bereits mit einer Mischung aus Dell- und SuperMicro-Servern arbeitet, soll im Rahmen der Vereinbarung eine große Lieferung neuer KI-Server erhalten.
Dell hat seinen Marktanteil im Bereich KI-Server massiv ausgebaut – und das mit Erfolg. Im Dezember bestätigte das Unternehmen, Zehntausende GPUs im xAI-Werk in Memphis installiert zu haben. Ein Dell-Manager erklärte damals gegenüber Bloomberg, das Unternehmen dränge darauf, sich einen „unverhältnismäßig großen Anteil“ am verbleibenden Ausbau der KI-Infrastruktur zu sichern.
Die in diesem Deal verbauten Nvidia GB200-Chips sind derzeit die gefragtesten KI-Prozessoren, die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Elon Musk hat seinen Bedarf an KI-Rechenleistung deutlich gemacht, da der in X (ehemals Twitter) integrierte Grok-Chatbot von xAI enorme GPU-Ressourcen benötigt, um zu funktionieren.
Im Dezember sammelte xAI 6 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln ein, wobei Elon Musk offen erklärte, dass ein Großteil davon in die Anschaffung von GPUs fließen würde. „Je mehr GPUs, desto besser“, sagte Musk zuvor und betonte damit, dass Hardware der Schlüssel zur KI-Dominanz sei.
Analysten schätzen, dass Dell im letzten Geschäftsjahr KI-Server im Wert von über 10 Milliarden US-Dollar ausgeliefert hat. Durch die Übernahme von xAI und die steigende Nachfrage nach KI-Lösungen für Unternehmen deuten Prognosen darauf hin, dass Dells Umsatz mit KI-Servern bis Januar 2026 14 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Investoren werden gespannt auf die Umsatzentwicklung im KI-Bereich warten, wenn Dell am 27. Februar seine Ergebnisse für das vierte Quartal veröffentlicht.
Nach Bekanntwerden der xAI-Übernahme stieg die Dell-Aktie am Freitag um 4 %, da Anleger auf die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur als Wachstumstreiber setzten. Das Unternehmen hatte bereits im letzten Quartalsbericht Aufträge für KI-Server im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar gemeldet – ein erheblicher Anteil des Gesamtumsatzes von 24,37 Milliarden US-Dollar, der im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zulegte.
Der Wettlauf um die beste KI-Rechenleistung spitzt sich zu, und Konkurrenten wie Super Micro und Hewlett Packard Enterprise bemühen sich ebenfalls, die Nachfrage zu befriedigen.
Der Invesco QQQ Trust (QQQ), der Technologieaktien wie die von Dell trac, erreichte unterdessen seinen höchsten Stand seit dem 18. Dezember, dem Tag, an dem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ankündigte, dass es 2025 weniger Zinssenkungen geben wird. Seitdem bewegt sich der QQQ in einer Spanne von 4 % und schwankt zwischen 515,01 und 536,88 US-Dollar. Meta, das 4 % des QQQ-Index ausmacht, legte laut Invesco-Daten allein im Februar um 6,4 % zu.
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