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Cybersicherheit: Neue Schadsoftware zielt auf Kryptowährungen ab

In diesem Beitrag:

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Neue Schadsoftware wurde entwickelt, um Krypto-Assets ins Visier zu nehmen 
  • Die böswillige Bedrohung ist nun schon seit über einem Jahr aktiv

Einem aktuellen Bericht des Cybersicherheitsunternehmens Intezer zufolge wurde eine neue Art von Schadsoftware entwickelt, die es auf Kryptowährungen abgesehen hat. Diese Schadsoftware ist seit über einem Jahr aktiv und funktioniert auf verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Linux und macOS.

Die Schadsoftware mit dem Namen ElectroRAT wird in verschiedenen Foren und Marketingkampagnen an ahnungslose Krypto-Nutzer verbreitet. Auf einer Plattform wurde sie als Tool beschrieben, das für Transaktionen verschiedener Börsen über eine einzige Benutzeroberfläche genutzt werden kann.

Man findet es in beliebten Kryptoforen wie BitcoinTalk und SteemCoinPan.

Intezer gab an, die Schadsoftware erst im Dezember letzten Jahres entdeckt zu haben, obwohl sie bereits seit über einem Jahr existiert. ElectroRAT sei zudem deutlich ausgefeilter als die meisten anderen Schadprogramme. Während die meisten anderen Schadprogramme die Wallet ihrer Opfer ins Visier nähmen, sei ElectroRAT so konzipiert, dass es mehrere Betriebssysteme gleichzeitig angreife.

Ein Cybersicherheitsunternehmen beschreibt die Funktionsweise der Malware

Laut Intezer hatten die Angreifer auf verschiedenen Plattformen unterschiedliche Benutzerkonten eingerichtet, um mit erfundenen Geschichten Leser auf die Webseite der Anwendungen zu locken. Die Opfer luden diese Schadsoftware dann unwissentlich von einer externen Seite herunter.

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Um ihre Opfer noch weiter zu überzeugen, richteten die Täter auch Social-Media-Seiten auf Twitter und Telegram ein und bezahlten einen Krypto- Medien-Influencer, um ihrer Malware eine gewisse Authentizität zu verleihen.

Sobald ein Benutzer auf diesen Trick hereinfällt und diese Schadsoftware auf seinem System installiert, beginnt die bösartige Bedrohung, notwendige persönliche Informationen wie Kontodaten und private Schlüssel von Krypto-Wallets an die Täter zu senden, die dann in der Lage sind, Transaktionen über Hot Wallets durchzuführen.

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