Verbindungen von Andrew Cuomo zum Kryptogiganten OKX im Zuge einer 500-Millionen-Dollar-Einigung mit den USA und FBI-Ermittlungen aufgedeckt

- Der frühere Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, war als bezahlter Berater für die Offshore-Kryptowährungsbörse OKX tätig.
- Der Gouverneur fungierte während einer bundesstaatlichen Untersuchung, die zu einem Vergleich in Höhe von 500 Millionen Dollar führte, als Berater der Börse.
- Laut Bloomberg traf sich Cuomo häufig mit den Führungskräften des Unternehmens.
fungierte der frühere Gouverneur von New York und jetzige Bürgermeisterkandidat von New York, Andrew Cuomo, als bezahlter Berater der Offshore-Kryptowährungsbörse OKXLaut einem Bericht von Bloomberg.
Große Plattformen wie Binance und FTX sahen sich aufgrund von Verstößen gegen Compliance-Vorschriften intensiver Kritik ausgesetzt, was unter anderem zu öffentlich dokumentierten Vergleichszahlungen in Milliardenhöhe führte.
Die jüngste Kontroverse im Bereich der Regulierung betrifft OKX, eine Offshore-Börse, die kürzlich einer Einigung mit den US-Behörden über 500 Millionen Dollar zugestimmt hat.
Andrew Cuomos Beteiligung an der OKX-Börsenplattform ist ein weiteres Kapitel in der Verbindung zwischen Politik und Kryptowährung.
Cuomos Beteiligung am Austausch
Nach seinem Rücktritt als Gouverneur infolge eines Skandals um sexuelle Belästigung gründete Andrew Cuomo eine Beratungsfirma. Über diese Firma bot er Beratungsleistungen für verschiedene Kunden an, darunter auch OKX.
Bloomberg berichtet , dass Cuomo die auf den Seychellen ansässige Börse in politischen Fragen beraten und Strategien für die Reaktion auf die Untersuchung des Federal Bureau of Investigation (FBI) und der Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirks von New York entwickelt hat.
Cuomo mischte sich auch in die Managemententscheidungen ein und ermutigte OKX, Linda Lacewell in den Aufsichtsrat zu berufen. Lacewell ist die ehemaligedent der New Yorker Finanzaufsichtsbehörde und eine langjährige Verbündete Cuomos. Sie wurde diese Woche zur Chefjustiziarin von OKX ernannt.
Laut Quellen war zunächst unklar, wie viel Cuomo für seine Tätigkeit erhielt und wann sein Vertrag mit dem Unternehmen endete. Wie Bloomberg berichtet, traf sich Cuomo häufig mit Führungskräften des Unternehmens und beriet sie hinsichtlich des Umgangs mit den strafrechtlichen Ermittlungen
In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung teilte OKX mit, dass man sich nicht zu Beziehungen zu externen Agenturen oder Firmen äußere. Weiter hieß es, Lacewell sei aufgrund ihrer Expertise im Regulierungsbereich und ihrer Beiträge zum Aufsichtsrat seit 2024 ernannt worden, nicht etwa aufgrund von Cuomos Vorschlag.
Rechtliche Probleme in Oklahoma
OKX, betrieben von Aux Cayes FinTech Co., sah sich mit Vorwürfen konfrontiert, gegen US-amerikanische Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche verstoßen zu haben, indem es US-Kunden den Zugang zu seiner Plattform ohne ordnungsgemäße Registrierung und Einhaltung der Vorschriften ermöglichte.
Trotz Richtlinien, die US-Nutzer eindeutig ausschließen, soll die Börse zwischen 2018 und Anfang 2024 Transaktionen im Wert von über einer Billion Dollar von in den USA ansässigen Kunden abgewickelt haben.
Während des Prozesses hoben die Staatsanwälte hervor, dass OKX diese Transaktionen nicht nur zuließ, sondern Nutzer in einigen Fällen sogar aktiv dazu ermutigte, die geografischen Beschränkungen zu umgehen. So sollen OKX-Mitarbeiter Kunden beispielsweise geraten haben, falsche Angaben zu machen, um die Compliance-Vorschriften zu umgehen. Darüber hinaus bewarb das Unternehmen seine Dienstleistungen in den USA, unter anderem durch das Sponsoring von Veranstaltungen wie dem Tribeca Film Festival in New York
Im Februar 2025 bekannte sich OKX der Betriebsführung eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts schuldig und erklärte sich bereit, Bußgelder und Einziehungsgebühren in Höhe von rund 505 Millionen US-Dollar zu zahlen. Die Einigung umfasste eine Geldstrafe von 84 Millionen US-Dollar und eine Einziehungsgebühr von 420 Millionen US-Dollar.
„Über sieben Jahre lang hat OKX wissentlich gegen Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche verstoßen und die erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs unseres Finanzsystems durch Kriminelle nicht umgesetzt“, erklärte US-Staatsanwalt Matthew Podolsky in einer Pressemitteilung im Februar. „Infolgedessen wurde OKX genutzt, um verdächtige Transaktionen und kriminelle Erträge im Wert von über fünf Milliarden Dollar abzuwickeln.“
Das Unternehmen ist außerdem verpflichtet, bis Februar 2027 einen externen Compliance-Berater zu beschäftigen, um die fortlaufende Einhaltung der regulatorischen Standards zu gewährleisten.
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