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Betrüger plündern Kryptowährungs-Wallets durch Phishing-Angriffe auf Telegram

VonBrian KoomeBrian Koome
2 Minuten Lesezeit
Betrug
  • Betrüger plündern Krypto-Wallets über einen Telegram-Betrug ohne Transaktionsgenehmigung.
  • Angreifer manipulieren ERC-2612-Token, um über Eigentümersignaturen Gelder zu stehlen.
  • Seien Sie online vorsichtig, überprüfen Sie die Kanäle und vermeiden Sie die Weitergabe sensibler Informationen, um Kryptobetrug zu verhindern.

In einer aktuellen Welle von Kryptowährungsdiebstählen Betrüger eine Sicherheitslücke in ERC-2612-Token ausgenutzt, um die Wallets ihrer Opfer ohne Transaktionsbestätigung zu leeren. Berichten zufolge haben Angreifer diese Masche erfolgreich über Telegram durchgeführt und ahnungslosen Nutzern dadurch erhebliche finanzielle Verluste zugefügt.

Telegram-Phishing-Betrug nutzt ERC-2612-Token aus

Der Betrug zielt auf Token ab, die dem ERC-2612-Standard entsprechen. Dieser ermöglicht gebührenfreie Transaktionen und macht die manuelle Bestätigung durch die Nutzer überflüssig. Stattdessen nutzen Angreifer die Signatur des Besitzers, um Gelder aus kompromittierten Wallets abzuheben. Opfer werden über betrügerische Telegram-Gruppen, die sich als offizielle Kanäle der Token-Entwickler ausgeben, in die Falle gelockt.

Opfer werden dazu verleitet, ihre Wallets mit angeblichen Verifizierungssystemen zu verbinden, da sie dies für einen Routinevorgang halten, um zu beweisen, dass sie keine Bots sind. Tatsächlich gewähren die Nutzer jedoch unwissentlich Zugriff auf ihre Wallets, indem sie diese lediglich verbinden. Obwohl sie nie Transaktionen autorisiert haben, stellen die Opfer fest, dass ihre Kryptowährungsbestände innerhalb weniger Minuten nach der Interaktion mit der betrügerischen Plattform aufgebraucht sind.

Raffinierte Phishing-Techniken aufgedeckt

Eine genauere Untersuchung des Betrugs offenbart die Raffinesse der Phishing-Techniken. Die gefälschten Telegram-Gruppen imitieren legitime Verifizierungssysteme wie Collab.Land, weisen jedoch subtile Unterschiede auf, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Beispielsweise versendet das gefälschte System Nachrichten von einem nahezudentBenutzernamen und nutzt visuelle Ähnlichkeiten aus, um Nutzer zu täuschen.

Blockchain-Daten geben Aufschluss über die Funktionsweise des Angriffs und zeigen die Ausnutzung von Funktionen des ERC-2612-Standards. Angreifer manipulieren Funktionen innerhalb von Token-trac, wie beispielsweise die „Permit“-Funktion, um Überweisungen ohne herkömmliche Genehmigungstransaktionen zu autorisieren. 

Betrüger umgehen Sicherheitsmaßnahmen, indem sie sich selbst als autorisierte Auszahler und die Opfer als Eigentümer festlegen, wodurch unautorisierte Geldtransfers ermöglicht werden.

Sicherheitsimplikationen des ERC-2612-Standards

Der ERC-2612-Standard bietet zwar den Vorteil, dass Transaktionen ohne Ether-, eröffnet aber gleichzeitig neue Möglichkeiten für Missbrauch. Die Zulassung von Überweisungen über signierte Nachrichten anstelle von Genehmigungstransaktionen birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Während seriöse Entwickler diese Funktion zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit nutzen können, missbrauchen Betrüger sie, um ahnungslose Nutzer zu schädigen.

Da sich Betrugsmaschen mit Kryptowährungen ständig weiterentwickeln, müssen Nutzer Vorsicht walten lassen, um ihre digitalen Vermögenswerte zu schützen. Wachsamkeit ist beim Umgang mit Online-Plattformen, insbesondere in sozialen Medien wie Telegram, unerlässlich. Die Überprüfung der Authentizität von Kommunikationskanälen und der Verzicht auf die Weitergabe sensibler Informationen können das Risiko, Opfer von Phishing-Betrug zu werden, verringern.

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