Kryptowährungskriminalität sinkt, was negative Wahrnehmungen in Frage stellt

- Chainalysis-Bericht: 99,6 % der Krypto-Transaktionen sind legal, was die Befürchtungen hinsichtlich Kriminalität widerlegt.
- Illegale Krypto-Transaktionen gingen von 39,6 Milliarden US-Dollar auf 24,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 zurück, was einen Rückgang der kriminellen Aktivitäten zeigt.
- Die Kryptokriminalität ist zwar besorgniserregend, aber im Vergleich zu anderen illegalen Finanzdienstleistungen von geringerer Bedeutung; Stablecoins werden bevorzugt für illegale Zwecke eingesetzt.
Ein aktueller des Blockchain- Analyseunternehmens Chainalysis widerlegt gängige Annahmen über den Zusammenhang von Kryptowährungen mit illegalen Aktivitäten. Die Studie zeigt, dass die überwiegende Mehrheit (ca. 99,6 %) aller Kryptowährungstransaktionen für legale Zwecke genutzt wird.
Diese Enthüllung stellt die Bedenken einflussreicher Persönlichkeiten wie Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase & Co., in Frage, die sich besorgt über die Rolle von Kryptowährungen bei illegalen Aktivitäten wie Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung geäußert haben.
Deutlicher Rückgang illegaler Transaktionen
Laut Chainalysis ging der Gesamtwert der an illegale Adressen gesendeten Kryptowährungen von 39,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 24,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 deutlich zurück. Der Wert von 2022 wurde durch Forderungen von FTX-Gläubigern in Höhe von 8,7 Milliarden US-Dollar nach dem Zusammenbruch des Startups von Sam Bankman-Fried etwas verzerrt. Dies markiert einen bemerkenswerten Rückgang illegaler Aktivitäten im Kryptobereich.
Die Ergebnisse von Chainalysis deuten darauf hin, dass illegale Kryptowährungstransaktionen im Jahr 2023 nur 0,34 % des gesamten Kryptowährungsvolumens ausmachten, gegenüber 0,42 % im Jahr 2022 und einem deutlichen Rückgang gegenüber 1,3 % im Jahr 2019. Entgegen der weit verbreiteten Annahme unterstreichen diese Daten die abnehmende Verbreitung illegaler Aktivitäten innerhalb des Kryptowährungsökosystems.
Die Ergebnisse des Berichts widersprechen direkt den öffentlichen Aussagen prominenter Persönlichkeiten wie Jamie Dimon. Trotz der von einigen Wirtschaftsführern und Kritikern geäußerten Bedenken deuten die Daten darauf hin, dass Kryptowährungskriminalität nicht so weit verbreitet ist wie bisher angenommen.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich die im Chainalysis-Bericht präsentierten Zahlen ausschließlich auf Gelder beziehen, die bei Krypto-Hacks gestohlen wurden und an als illegaldentAdressen überwiesen wurden. Der Bericht umfasst keine Gelder aus anderen Straftaten, potenzieller Marktmanipulation oder Gelder im Zusammenhang mit Krypto-Geldwäsche.
Vergleich mit der breiteren Finanzbranche
Trotz des Rückgangs der Kryptowährungskriminalität bleibt diese im Vergleich zu illegalen Aktivitäten im gesamten Finanzsektor relativ gering. Laut dem Global Financial Crime Report der Nasdaq zirkulierten im Jahr 2023 über 3,1 Billionen US-Dollar an illegalen Geldern im globalen Finanzsystem. Davon entfielen 782,9 Milliarden US-Dollar auf Drogenhandel, 346,7 Milliarden US-Dollar auf Menschenhandel und 11,5 Milliarden US-Dollar auf Terrorismusfinanzierung.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Kriminalität im Zusammenhang mit Kryptowährungen nur einen Bruchteil des gesamten globalen illegalen Finanzsektors ausmacht.
Sich entwickelnde Trends bei der Nutzung von Kryptowährungen
Der Chainalysis-Bericht beleuchtet auch die sich wandelnden Trends bei der Nutzung von Kryptowährungen für illegale Zwecke. Während Bitcoin aufgrund seiner hohen Liquidität bis 2021 die führende Kryptowährung unter Cyberkriminellen war, ist sein Volumen bei illegalen Transaktionen in den letzten fünf Jahren kontinuierlich zurückgegangen. An seine Stelle sind Stablecoins wie Tether getreten und haben sich sowohl im legalen als auch im illegalen Kryptowährungshandel als wichtige Akteure etabliert.
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