Barclays hat die Krypto-Handelsabteilung geschlossen

Barclays schließt Krypto-Abteilung
Verschiedene Quellen bestätigen, dass der Bankenriese seinen Krypto-Handelsbereich nach nur wenigen Monaten wieder eingestellt hat. Der Leiter des Energiehandels, Chris Tyrer, verließ das Unternehmen nach der Entscheidung des Managements, das Krypto-Projekt zu beenden.
Anfang 2018 zeigte Barclays großes Interesse an Kryptowährungen und engagierte Experten, insbesondere Tyrer, um die Marktchancen zu analysieren. Im September desselben Jahres wurde das Kryptoprojekt jedoch vorerst gestoppt, was viele Fragen aufwarf.
Tyrer leitete das Projekt zur Ermittlung der Glaubwürdigkeit und der Vorteile der Integration digitaler Assets in das übrige Investmentgeschäft des Unternehmens. Im Anschluss an Tyrer übernahm auch der Leiter des Bereichs Schwellenländer diese Aufgabe; Matthieu Jobbe und Lee Braine vervollständigten das Team.
Dieses Team stand zudem unter enormem Druck, langfristige Anwendungsmöglichkeiten zu finden und die Glaubwürdigkeit des Systems zu stärken, um Investoren zutrac. Darüber hinaus war es für die Überprüfung der Systemkompatibilität verantwortlich, um festzustellen, ob und welche Aktualisierungen für die Implementierung erforderlich waren.
Der CEO wies Anfang des Jahres auf das Risiko von Investitionen in Kryptowährungen hin, da diese möglicherweise für illegale Aktivitäten verwendet werden könnten.
Während dietracdes Unternehmens viele Konkurrenten beruhigt hat, hat sie auch Kontroversen darüber ausgelöst, warum die Bank diesen Schritt unternommen hat. Einige glauben, es lag an den Rücktritten von Tyrer und anderen, während andere vermuten, dass die Möglichkeit, Kryptowährungen für illegale Transaktionen zu nutzen, Barclays alarmiert hat.
Viele Banken freuen sich auf solche aufschlussreichen Gelegenheiten, in diese volatile, aber dennoch äußerst produktive Branche zu investieren.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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